Aktion Bewegung hilft
Aus AmpuWiki
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Mit 75 und Prothese - Von der Spree bis zur Isar - 2000 Wanderkilometer in 160 Wandertagen
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Beschreibung der Aktion
MEHR Bewegung hilft
-Albert Einstein-
Hallo, mein Name ist Roland Zahn, Jahrgang 1936,
seit 2006 oberschenkelamputiert.
Mit dieser Aktion beabsichtige ich zu zeigen, was BEWEGUNG bewirken kann,
wo sie helfen kann.
Wie es mir erging und welche Chancen auch für andere bestehen.
Können SIE sich vorstellen, wie das wäre: Eines Tages wachen Sie auf -
und ein Arm/ein Bein fehlt?
Versorgung im Promillebereich
- Weit über 200.000 amputierte Menschen in Deutschland. Die meisten davon mit Informations- und Versorgungsdefiziten, Depressionen, Zukunftsängsten, Bewegungsmangel mit allen Folgen...
Ein beträchtlicher Teil dieser Menschen hat jahrelang nur unzureichende Versorgung und weiß zu wenig oder nichts über weitere Möglichkeiten.
- Aktuell existieren nur 30 Selbsthilfegruppen mit 2 bis 30 Mitgliedern!
Ein ehrgeiziges Ziel des im September 2009 gegründeten Bundesverbandes für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V. ist die Gründung von bis zu 1000 Selbsthilfegruppen.
Möglicherweise existiert zukünftig also ein sehr breiter Bedarf an optimierter Versorgung mit orthopädietechnischen Hilfsmitteln bzw. Prothesen, wenn die Öffentlichkeitswirkung dieser Aktion mit Hilfe der Sponsoren eintritt.
"Der Bundesverband tritt ein für die Verbesserung der prothetischen Versorgung für Menschen mit Arm- oder Beinamputation, die Verbesserung der beruflichen und sozialen Rehabilitation nach Amputation und die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Arm- oder Beinamputation." www.amputiert.org
- Zu diesem Bild: Das Präsidium des Bundesverbandes für Menschen mit Arm- oder Beimamputationen während der Gründung am 17. Oktober 2009 in Düsseldorf.
- Zu allen Bildern: Sie zeigen das Thema BEWEGUNG direkt oder auch indirekt. Was dazu führt, was daraus entstehen kann. Bewegung - der gesündeste Virus, den ich kenne. Lassen Sie sich anstecken! (Fotos: Roland Zahn und SHG)
Zweck und Realisierung
- Anstöße geben für mehr Aktivität, Bewegung und Beweglichkeit im Alltag
- Öffentlichkeitsarbeit für erforderliche Bewußtseinsbildung, Events mit Presse vor Ort
- Möglichkeiten aufzeigen für neue Chancen über Selbsthilfegruppen
- Hauptziel ist die Unterstützung zum Aufbau neuer Selbsthilfegruppen
Die in dieser Form vielleicht bisher einmalige Wanderung soll und kann Beinamputierten aktiv helfen, Informationen zu Hilfsmitteln und besserer prothetischer Versorgung zu erhalten. Sie soll motivieren, zur Akzeptanz von Anstrengungen herausfordern, Fähigkeiten, Zutrauen, Entwicklungen und Erfolgserlebnisse mit Spaß ermöglichen. Sie will dazu beitragen, Isolierungen und Depressionen aufzubrechen, also mit weniger Hindernissen und größerer Mobilität alle Weichen in Richtung Zukunft zu stellen.
Events mit Herstellern, Sanitätshäusern und Orthopädietechnischen Fachbetrieben, unterwegs vor Ort, gemeinsam mit der regionalen Presse, sollen und können dazu beitragen, dass diese Informationen auch von amputierten Menschen aufgenommen werden, die noch auf der Suche nach Versorgungsmöglichkeiten sind. Die Bildung neuer Keimzellen für regionale Gruppen zur Selbsthilfe soll dadurch angestoßen werden.
- Es sollte für Beinamputierte nachvollziehbar und erlebbar sein, welchen großen persönlichen Gewinn man aus der Rückgewinnung von zuerst nur einer Stunde Gehen in freier Natur ziehen kann. Kleine Spaziergänge, Unternehmungen mit Freunden oder alleine, wieder Hobbys verwirklichen wie z.B. Fotografieren, Ausflüge zu interessanten Orten...
- Eine Win-win-Sitiation für Beinamputierte, Hersteller, Orthopädie- und Sanitätshäuser!
- Sponsoren gesucht! Ohne Finanzierung ist diese Aktion nicht durchführbar. Welcher Leser dieser Seiten möchte uns bei der Finanzierung unterstützen oder kann uns mit weiteren Tipps helfen? m-two@web.de - Stichwort bewegunghilft.
- Zu diesen Bildern: Gehschule: Mitgieder der Selbsthilfegruppe "Mittlerer Neckar" in der Praxis für Physiotherapie Sybille Main in Nürtingen (von links nach rechts: Sybille Main, Inhaberin der Praxis, Roland Zahn, Gabriele Gebelein, Leiterin der SHG, Helmut Kurz, Dieter Jüptner, Präsident des Bundesverbandes). Unterhaltsames, effektives Training für Muskelaufbau und Gleichgewicht. - Auch Kegeln bedeutet Rückeroberung der anfänglich verlorenen Beweglichkeit. - Kontrolliertes Fallen, ein überaus wichtiges Training für die Gruppe (Daniel Vette, Orthopädietechnikermeister und Kampfsporttrainer, demonstriert uns unterschiedliche Fallbeispiele).
Die Route 2012
2000 Kilometer
Die Aktion wird fortgesetzt, nur nicht so kurz wie bisher. Von der Spree bis zur Isar wird die weitere Route gewandert. Der Start erfolgt am 26. Februar 2012 in Berlin. Das Ziel in München soll am 11. Oktober erreicht werden. Dazwischen führt die Route über Rostock, Stralsund, Cottbus, Dresden, Leipzig, Magdeburg, Meiningen. Hof, Regensburg, Bad Tölz, Landsberg/Lech.
Die Ziele der Aktion sind im Prinzip dieselben wie in 2011. Mit anderen Worten: MEHR Bewegung erarbeiten, damit man trotz Prothese gesünder und aktiver am Leben teilhaben kann.
Aktives Leben soll man auch genießen können. Die vielen noch unbekannten Landschaften und Erlebnisse zeigen das. Auch die Länge der Wanderung soll zeigen, dass dies mit Prothese möglich ist. Dass also auch fünf oder zehn Kilometer möglich sind. Dass man sich mit kleinen Schritten steigern und entwickeln kann. Dass man nicht aufgeben darf. Dass die Schwierigkeiten einer vorübergehenden Anstrengung dem depremierenden körperlichen Abbau durch Resignation und Bewegungsmangel immer vorzuziehen sind. Dass die Herausforderungen das Dasein würzen und wieder spannend machen.
Dass man deshalb auch fehlende Informationen oder bestehende Isolation beenden sollte, indem man Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe aufnimmt. Neugründungen dieser Gruppen, um ein dichtes Netz und bessere Erreichbarkeit davon zu schaffen, sind ein wichtiges Ziel der Aktion.
32 Etappen
- Etappe 1 - 26. Februar bis 2. März - Berlin bis Neuruppin über Potsdam
- Etappe 2 - 3. bis 9. März - Müritz-Nationalpark: Rheinsberg bis Waren über Boek
- Etappe 3 - 10. bis 16. März - Waren bis Schwaan über Güstrow und Rostock
- Etappe 4 - 17. bis 23. März - Halbinsel Darß: Dierhagen bis Prohn bei Stralsund über Zingst
- Etappe 5 - 24. bis 30. März - Insel Rügen: Putgarten bis Putbus über Sassnitz und Sellin
- Etappe 6 - 31. März bis 6. April - Insel Usedom: Lubmin bis Gneventhin über Heringsdorf
- Etappe 7 - 7. bis 13. April - Anklam bis Pasewalk über Neubrandenburg
- Etappe 8 - 14. bis 20. April - Uckermark: Pasewalk bis Schwedt über Glasow
- Etappe 9 - 21. bis 27. April - Barnimer Land: Eberswalde bis Fürstenwalde über Bad Freienwalde
- Etappe 10 - 28. April bis 4. Mai - Seenland Oder-Spree und Spreewald: Jakobsdorf bis Cottbus
- Etappe 11 - 5. bis 11. Mai - Niederlausitz: Cottbus bis Bautzen über Spremberg und Weißwasser
- Etappe 12. - 12. bis 15. Mai - Daranitz bis Neustadt/Sachsen über Oppach
- Orthopädie- und REHA-Messe 16. bis 18. Mai in Leipzig
- 1. Prothesencamp 19. bis 23. Mai in Triptis/Thüringen
- Etappe 12.2 - 24. und 25. Mai - Sächsische Schweiz: Neustadt/Sachsen bis Dresden über Hohnstein
- Etappe 13 - 26. Mai bis 1. Juni - Elbe: Dresden bis Wermsdorf über Meißen und Oschatz
- Etappe 14 - 4. bis 8. Juni - Leipziger Land: Wurzen bis Wallendorf/Luppe über Leipzig
- Etappe 15 - 9. bis 15. Juni - Saale: Wallendorf/Luppe bis Güsten/Magdeburg über Halle/Saale
- Etappe 16 - 10. bis 22. Juni - Magdeburg-Sudenburg nach Wernigerode/Harz über Halberstadt
- Etappe 17 - 25. bis 30. Juni - Harz: Wernigerode nach Bischofferode/Eichsfeld über Braunlage
- Etappe 18 - 1. bis 6. Juli - Eichsfeld: Bischofferode bis Treffurt über Mühlhausen/Thüringen
- Etappe 19 - 7. bis 12. Juli - Zwischen Werra und Fulda: Treffurt bis Rotenburg an der Fulda über Spangenberg
- Etappe 20 - 14. bis 20. Juli - Thüringische Rhön: Rotenburg an der Fulda bis Sinnershausen über Buttlar
- Etappe 21 - 21. bis 27. Juli - Werra und Thüringer Wald: Hümpfershausen bis Siegmundsburg über Suhl
- Etappe 22 - 28. Juli bis 3. August - Östlicher Rennsteig: Siegmundsburg nach Miesitz über Blankenstein
- Etappe 23 - 4. bis 10. August - Vogtland/Frankenwald: Oettersdorf nach Zell im Fichtelgebirge
- Etappe 24 - 11. bis 17. August - Fichtelgebirge/Fränkische Schweiz: Zell nach Pottenstein über Bayreuth
- Etappe 25 - 18. bis 24. August - Oberfränkischer Wald/Donau: Schwandorf bis Altenthann über Regensburg
- Etappe 26 - 25. bis 31. August - Bayrischer Wald: Miltach bis Hengersberg über Geiersthal und Deggendorf
- Etappe 27 - 1. bis 7. September - Inn: Osterhofen bis Pocking über Passau
- Etappe 28 - 8. bis 14. September - Inn: Pocking bis Trostberg über Burghausen
- Etappe 29 - 15. bis 21. September - Chiemgau: Trostberg bis Bad Aibling über Seeon
- Etappe 30 - 22. bis 28. September - Bruckmühl bis Walchensee-Urfeld über Lenggries
- Etappe 31 - 29. September bis 3. Oktober - Kochelsee, Lech: Urfeld bis Waal/Landsberg/Lech über Murnau
- Etappe 32 - 8. bis 12. Oktober - Schwifting bis München über Inning
Die einzelnen Etappen bestehen zumeist aus fünf Wandertagen und zwei Ruhetagen. Die Ruhetage werden möglichst für zwei Vorträge in Sanitätshäusern oder Kliniken verwendet. Als Besucher sind vorwiegend Beinamputierte aus der Region eingeladen. Ein Wandertag hat eine durchschnittlich geplante Länge von 12.5 Kilometern. Dadurch ergeben sich bei 160 Wandertagen insgesamt 2000 Kilometer. Zusammen mit den Ruhetagen entsteht ein Zeitbedarf von 222 Tagen. Folgende Bundesländer werden berührt oder durchwandert: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Niedersachsen und Bayern.
Wer mitwandern möchte
- Grundgedanke für Wanderungen mit Prothese
- Nicht die sportliche Ausrichtung, sondern, viel wichtiger, die individuelle Alltagstauglichkeit eines Beinamputierten wird angeregt. Vorrangig soll das Laufen und Wandern als Vergnügen, Befreiung und Entwicklungsmöglichkeit erlebt werden.
Jeder ist herzlich willkommen, ob "Einbeiner" oder "Zweibeiner"!
Hallo - gleich mal vorab - ich bin Roland, und beim Wandern reden wir doch per DU, das wäre doch in Ordnung?
Ihr wollt ein beliebiges Stück mitgehen? Dann sucht euch einfach die passende Etappenroute aus (oben bei "Die Route 2012") und klingelt bei mir an. Täglich zwischen 7:00 und 20:00 Uhr: 0151/5826 4176 oder 0163/4895 613
Mail zu mir nach Stuttgart: Bis zum Samstag, den 11. Februar 2012, 12 Uhr:
Mail unterwegs ab Freitag, den 24. Februar 2012: kontakt (at) bewegung-hilft-dir.de
- Bitte auch beachten: Startpunkt, Startzeit und voraussichtliche Wegstrecke erfahrt ihr telefonisch erst am Vorabend eurer Teilnahme zwischen 18:00 und 20:00 Uhr!
Was noch wichtig ist:
- Früh geht es los, jeweils zwischen 7:30 und 8:30 Uhr.
- Unser Wandertempo richtet sich nach der Prothese und dem Gelände. Das Tagesziel sollte bis 17:00 Uhr erreicht sein.
- Kleidung und sicheres Schuhwerk nach der Witterung richten, aber das Wetter sollte für uns kein Hinderungsgrund sein.
- Die Wanderroute verläuft auf Tal- oder Bergstrecken, befestigten Wegen oder Pfaden. Die bisher geplanten Tagesrouten können sich ändern.
- Wo rasten wir? Nicht in Gaststätten, aber es wird romantische Wald- und Wiesenmahlzeiten auf Baumstämmen, Bänken oder im Gras geben. Deshalb: Wenn's feucht wird: Eine Isomatte wäre die Lösung.
- Die Wanderverpflegung und genug zu Trinken bringt ihr mit.
- Wie weit ihr mitlauft und wie ihr wieder heim kommt, organisiert ihr selbst - und ihr seid auch für die gesamte Teilnahme völlig selbstverantwortlich.
Also dann, vielleicht bis bald - Roland
Finanzierung der Aktion Bewegung hilft
Die von Gunther Belitz, Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift HANDICAP, vorgeschlagenen Vorträge in Sanitätshäusern sowie Presseankündigungen sind der Schlüssel zur Finanzierung der Aktion BEWEGUNG HILFT durch Sponsoren, damit möglichst viele weitere amputierte Menschen erreicht und motiviert werden können.
Nicht nur amputierte Menschen sollen davon nachhaltig provitieren: Auch Orthopädietechnische Betriebe/Sanitätshäuser, Selbsthilfegruppen für Amputierte und deren Bundesverband. Jeder, der sich im Alltag zu wenig bewegt.
Bereits ein Sponsorbetrag ab 200 Euro aufwärts je Event unterstützt die Durchführung der Aktion.
Sonderkonto Bewegung hilft
- DKB Deutsche Kreditbank, BLZ: 120 300 00
- Kontonummer: 1008 3948 58
- IBAN: DE49 1203 0000 1008 3948 58. BIC: BYLADEM 1001
- Kontoinhaber: Bundesverband für Menschen mit Arm-oder Beinamputation e.V.
- Seien Sie großzügig, unterstützen auch Sie die Aktion "Bewegung hilft" mit einem effektiven Betrag zum beschriebenen Zweck! Herzlichen Dank!
Verwendungszweck
Schritt 1
Vorbereitung und Durchführung der Aktion BEWEGUNG HILFT, zum Beispiel Deckung der Tageskosten, Quartierkosten, Ausrüstung, begleitende Maßnahmen, technische Versorgung, Betreuung, Dokumentation.
Schritt 2
Restliche Mittel gehen ausschließlich speziell zum Zwecke des Aufbaues neuer Selbsthilfegruppen an den Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V.
In regionalen Selbsthilfegruppen werden die durch diese Aktion entstandenen Kontakte zu amputierten Menschen weiter betreut und über Möglichkeiten informiert.
Roland Zahn
Die Route 2011
1000-km-EckpunkteLeipzig - Borna - Gera - Jena - Bad Kösen - Heldrungen - Nordhausen - "Grünes Band" von Bad Sachsa über Duderstadt und Eschwege nach Wanfried - Eisenach - Rennsteig - Coburg - Bamberg - Bad Windsheim - Rothenburg o. T. - Kirchberg/Jagst - Schwäbisch Hall - Göppingen - Bad Urach - Nürtingen - Böblingen - Tübingen
Etappe 1 / Leipzig / Südliches Leipziger Neuseenland
- Tag 1 Mo 21.3.11 04157 Leipzig-Gohlis - Richtung Leipzig Mitte
- Tag 2 Di 22.3.11 04103 Leipzig Mitte - Richtung Markkleeberg
- Tag 3 Mi 23.3.11 04416 Markkleeberg - Richtung Großpösna-Threna
- Tag 4 Do 24.3.11 04683 Threna - Richtung Kitzscher
- Tag 5 Fr 25.3.11 04567 Kitzscher - Borna
- Tag 6 Sa 26.3.11 04552 Borna, RUHETAG 1
Etappe 2 / Östliches Thüringen
- Tag 7 So 27.3.11 04552 Borna - Richtung Treben
- Tag 8 Mo 28.3.11 04600 Altenburg - Richtung Nißma
- Tag 9 Di 29.3.11 06724 Nißma - Richtung Hermsdorf
- Tag 10 Mi 30.3.11 07551 Hermsdorf - Richtung Gera
- Tag 11 Do 31.3.11 07548 Gera, RUHETAG 2
Etappe 3 / Holzland, Saale
- Tag 12 Fr 1.4.11 07548 Gera - Richtung Münchenbernsdorf
- Tag 13 Sa 2.4.11 07589 Lindenkreuz - Richtung Stadtroda-Quirla
- Tag 14 So 3.4.11 07646 Quirla - Richtung Seitenroda, Leuchtenburg
- Tag 15 Mo 4.4.11 07768 Seitenroda - Richtung Jena
- Tag 16 Di 5.4.11 07743 Jena, RUHETAG 3
- Tag 17 Mi 6.4.11 06628 Bad Kösen, RUHETAG 4/PUFFERTAG
Etappe 4 / Saale, Ilm, Finne
- Tag 18 Do 7.4.11 06628 Bad Kösen - Richtung Bad Sulza-Bergsulza
- Tag 19 Fr 8.4.11 99518 Bergsulza - Richtung Marienthal
- Tag 20 Sa 9.4.11 06648 Marienthal - Richtung Rastenberg
- Tag 21 So 10.4.11 99636 Rastenberg - Richtung Beichlingen
- Tag 22 Mo 11.4.11 99625 Beichlingen, RUHETAG 5
Etappe 5 / Thüringer Becken / Schmücke
- Tag 23 Di 12.4.11 99625 Beichlingen - Richtung Heldrungen
- Tag 24 Mi 13.4.11 06577 Heldrungen - Richtung Bilzingsleben
- Tag 25 Do 14.4.11 06578 Bilzingsleben - Richtung Berka
- Tag 26 Fr 15.4.11 99826 Berka - Richtung Heringen/99765 Auleben
Etappe 6 / Grünes Band / Eichsfeld
- Tag 27 Sa 16.4.11 99735 Nordhausen-Leimbach, RUHETAG 6: Statt dessen AKTIONSTAG "BEWEGUNG HILFT", Wanderung auf dem Grünen Band ab Gut Herbigshagen bei Duderstadt (Heinz-Sielmann-Stiftung) - West-Östliches Tor - Grenzlandmuseum 37339 Teistungen (über etwa 10 Kilometer, Start etwa 10:00 Uhr). Zugunsten des Bundesverbandes für Amputierte
- Tag 28 So 17.4.11 99755 Ellrich - Richtung Bad Sachsa-Tettenborn
- Tag 29 Mo 18.4.11 37441 Tettenborn - Grünes Band, Richtung Silkerode
- Tag 30 Di 19.4.11 37345 Silkerode - Grünes Band, Richtung Fuhrbach
- Tag 31 Mi 20.4.11 37339 Teistungen Grenzlandmuseum - Grünes Band, Richtung Böseckendorf
- Tag 32 Do 21.4.11 37115 Duderstadt, RUHETAG 7
- Tag 33 Karfreitag 22.4.11 37115 Duderstadt, RUHETAG 8/PUFFERTAG
Etappe 7 / Grünes Band, Eichsfeld, Werra
- Tag 34 Sa 23.4.11 37115 Duderstadt-Immingerode - Grünes Band, Richtung Gleichen-Weißenborn
- Tag 35 Ostersonntag 24.4.11 37130 Weißenborn - Grünes Band, Gleichen-Bremke
- Tag 36 Ostermontag 25.4.11 37130 Bremke - Grünes Band, Richtung 37318 Marth
- Tag 37 Di 26.4.11 37318 Bornhagen - Grünes Band, Richtung Bad Sooden-Allendorf
- Tag 38 Mi 27.4.11 37242 Allendorf, RUHETAG 9
- Tag 39 Do 28.4.11 37242 Allendorf - Grünes Band, Richtung Pfarrschwende
- Tag 40 Fr 29.4.11 37308 Pfarrschwende - Eschwege
- Tag 41 Sa 30.4.11 37308 Kella - Grünes Band, Richtung Wanfried
- Tag 42 So 1.5.11 37281 Wanfried - Grünes Band, Richtung Treffurt
- Tag 43 Mo 2.5.11 99830 Treffurt, RUHETAG 10
Etappe 9 / Hainich, Rennstieg / Thüringer Wald, Rennsteig
- Tag 44 Di 3.5.11 99830 Treffurt - Richtung Heyerode
- Tag 45 Mi 4.5.11 99988 Heyerode - Richtung Mihla
- Tag 46 Do 5.5.11 99826 Mihla - Richtung Stregda
- Tag 47 Fr 6.5.11 99817 Eisenach - Wartburg - Ruhla, Hubertushaus
- Tag 48 Sa 7.5.11 99842 Ruhla/Hubertushaus - Brotterode, Kleiner Inselsberg
- Tag 49 So 8.5.11 98599 Kleiner Inselsberg, RUHETAG 11
- Tag 50 Mo 9.5.11 98599 Kleiner Inselsberg, RUHETAG 12/PUFFERTAG
Etappe 10 / Thüringer Wald, Westlicher Rennsteig
- Tag 51 Di 10.5.11 98599 Kleiner Inselsberg - Richtung Floh, Ebertswiese
- Tag 52 Mi 11.5.11 98593 Ebertswiese - Richtung Oberhof, Schanzenbaude
(Mitte der Wanderung)
- Tag 53 Do 12.5.11 98559 Schanzenbaude - Richtung Gehlberg am Schneekopf, Schmücke
- Tag 54 Fr 13.5.11 98559 Schmücke, RUHETAG 13
Etappe 11 / Thüringer Wald, Mittlerer Rennsteig
- Tag 55 Sa 14.5.11 98559 Schmücke - Rennsteig - Richtung Stützerbach
- Tag 56 So 15.5.11 98714 Stützerbach - Richtung Massermühle
- Tag 57 Mo 16.5.11 98746 Katzhütte-Massermühle - Rundwanderung Katzhütte
- Tag 58 Di 17.5.11 98746 Katzhütte-Massermühle - Richtung Siegmundsburg
- Tag 59 Mi 18.5.11 98749 Siegmundsburg - Rundwanderung Richtung Siegmundsberg
- Tag 60 Do 19.5.11 98749 Siegmundsberg - Richtung Schalkau, Domäne Schaumberg
- Tag 61 Fr 20.5.11 96528 Domäne Schaumburg, RUHETAG 14
Etappe 12 / Coburger Land / Maintal / Haßberge
- Tag 62 Mo 23.5.11 96528 Domäne Schaumburg - Grünes Band - Lautertal-Tiefenlautern
- Tag 63 Di 24.5.11 96487 Dörfles-Esbach - Veste und Altstadt Coburg
- Tag 64 Mi 25.5.11 96269 Großheirath - Richtung Lichtenfels-Reundorf
- Tag 65 Do 26.5.11 96231 Staffelstein-Grundfeld - Richtg. Markt Ebensfeld-Prächting
- Tag 66 Fr 27.5.11 96250 Prächting - Richtung Rattelsdorf
- Tag 67 Sa 28.5.11 96179 Rattelsdorf - Richtung Lauter
- Tag 68 So 29.5.11 96169 Lauter - Richtung Waldorf/Bamberg?
- Tag 69 Mo 30.5.11 96049 Bamberg, RUHETAG 15
- Tag 70 Di 31.5.11 96049 Bamberg, RUHETAG 16/PUFFERTAG
- Tag 71 Mi 1.6.11 96049 Bamberg-Wildensorg - Richtung Burgebrach
- Tag 72 Do 2.6.11 96138 Burgebrach - Richtung Wachenroth
- Tag 73 Fr 3.6.11 91487 Frickenhöchstadt - Richtung Burghaslach
- Tag 74 Sa 4.6.11 96152 Burghaslach-Oberrimbach, RUHETAG 17
Etappe 14 / Steigerwald / Frankenhöhe
- Tag 75 So 5.6.11 96152 Oberrimbach - Richtung Scheinfeld
- Tag 76 Mo 6.6.11 91443 Scheinfeld - Richtung Ullstadt
- Tag 77 Di 7.6.11 91484 Ullstadt - Richtung Bad Windsheim-Ickelheim
- Tag 78 Mi 8.6.11 91438 Ickelheim - Oberdachstetten
- Tag 79 Do 9.6.11 91541 Rothenburg o. T., RUHETAG 18
- Tag 80 Fr 10.6.11 91541 Rothenburg o. T., RUHETAG 19/PUFFERTAG
- Tag 81 Sa 11.6.11 91541 Rothenburg o. T. - Richtung Rot am See-Brettheim
- Tag 82 So 12.6.11 74585 Brettheim - Richtung Kirchberg/Jagst
- Tag 83 Mo 13.6.11 74592 Kirchberg/Jagst - Richtung Satteldorf
- Tag 84 Di 14.6.11 74589 Satteldorf - Richtung Auhof/Crailsheim-Roßfeld
- Tag 85 Mi 15.6.11 74564 Roßfeld - Richtung Vellberg
- Tag 86 Do 16.6.11 74541 Vellberg - 74523 Schwäbisch Hall
- Tag 87 So 19.6.11 RUHETAG 20
Etappe 16 Schwäbisch-Fränkischer Wald / Ostalb
- Tag 88 Mo 20.6.11 74405 Gaildorf - Gschwend
- Tag 89 Di 21.6.11 74417 Gschwend - Richtung Kapf, Alfdorf
- Tag 90 Mi 22.6.11 73547 Lorch - Richtung Göppingen-Hohenstaufen
- Tag 91 Do 23.6.11 73037 Hohenstaufen, RUHETAG 21
Etappe 17 / Mittlere Schwäbische Alb
- Tag 92 Fr 24.6.11 73037 Hohenstaufen - Richtung Salach
- Tag 93 Sa 25.6.11 73037 Göppingen-Holzheim - Richtung Aichelberg
- Tag 94 So 26.6.11 73101 Aichelberg - Richtung Ochsenwang
- Tag 95 Mo 27.6.11 73230 Kirchheim/Teck-Nabern, RUHETAG 22
- Tag 96 Di 28.6.11 73266 Ochsenwang - Richtung Grabenstetten
- Tag 97 Fr 1.7.11 72574 Bad Urach, RUHETAG 23
Etappe 18 / Mittlere Schwäbische Alb
- Tag 98 Mi 29.6.11 72582 Grabenstetten - Richtung Bad Urach
- Tag 99 Do 30.6.11 72574 Bad Urach - Richtung Kohlberg
- Tag 100 Sa 2.7.11 72664 Kohlberg - Richtung Nürtingen-Roßdorf/-Raidwangen
- Tag 101 So 3.7.11 72622 Raidwangen - Richtung Filderstadt-Plattenhardt
- Tag 102 Mo 4.7.11 70794 Plattenhardt, Filderklinik - Schönaich/Böblingen
- Tag 103 Di 5.7.11 71101 Schönaich - Richtung Dettenhausen
- Tag 104 Mi 6.7.11 72135 Dettenhausen, Kälberstelle - Ziel: Amputationsort BG Unfallklinik Tübingen.
Weitere Angaben
- Tägliche Wanderstrecke: 12 bis 13 Kilometer.
- Rhythmus: 19 Wanderabschnitte mit durchschnittlich 4 Tage Wandern, das sind ca. 50 km. Zum Teil auch Abschnitte mit etwa 63 km, die dem Wochenrhythmus angepasst sind. Jeweils danach 1 oder 2 Ruhetage.
- 23 Ruhetage dienen der Regeneration und der Organisation der nächsten Tage. Inclusive sind 5 "Puffertage" mit der Funktion, Verzögerungen oder Zwangspausen auszugleichen.
- Besuche bei Herstellerfirmen, Othopädietechnischen Betrieben/Sanitätshäusern, Kliniken und Selbsthilfegruppen.
- Dauer der Wanderroute: Bei einer Strecke von mindestens 1000 km 104 Tage inclusive aller Ruhe- und Puffertage.
- Bildbericht: Die Wanderung wird unterwegs digital dokumentiert. Die webside www.bewegung-hilft-dir.de informiert durchgehend von Start bis Ziel.
- Nach der Aktion: Im Anschluß sind Vorträge über Ergebnisse, Sinn und Verlauf von BEWEGUNG HILFT möglich.
Begleitend werbe ich unterwegs noch für die Haiti-Hilfe der Organisation World Vision.
- Zu diesen Bildgruppen
Motive von der Probewanderung: Rathaus Duderstadt, Eichsfeldmotive
Wanderroute August 2010 im ehemaligen Grenzbereich: Einsame Rast bei Duderstadt/Im Grenzlandmuseum/Mit Rüdiger Herzog im Werrabergland
Licht auf den Feldern bei Eschwege
Nichts hält mich auf! "Augen zu und durch!"
Motive von Trainingstouren: Schwäbische Alb und Neckarland: Rast auf dem Gipfel der Limburg, am Fuße des Teckberges und gegenüber Nürtingen
(Alle Angaben sind freiwillig.)
- Fa. Hartlieb GmbH - Rehabilitations-Technik - Orthopädie-Technik - Sanitätsfachhandel - Homecare Service, Göppingen: 500 Euro
- medi GmbH & Co KG: medi powered by Dachstein, Modell M-F31 EV
- Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH: Sponsoring der Vorbereitung 2010 für Aktion BEWEGUNG HILFT 2011
- Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH: Beteiligung am Sponsoring Aktion BEWEGUNG HILFT 2011
Zur Erreichung aller Aktionsziele werden noch weitere Sponsoren benötigt. Bitte beteiligen auch Sie sich!
- Zu diesem Bild: Rast auf dem Auchtert mit Blick zum Albtrauf. Die Gehhilfen bieten die Möglichkeit, auch auf steilen und schrägen Wegstellen sicher weiter voranzukommen, auch wenn die Muskulatur noch nicht wieder ausreichend aufgebaut werden konnte.
Wer mitwandern möchte
- Grundgedanke für Wanderungen mit Prothese
- Nicht die sportliche Ausrichtung, sondern, viel wichtiger, die individuelle Alltagstauglichkeit eines Beinamputierten wird angeregt. Vorrangig soll das Laufen und Wandern als Vergnügen, Befreiung und Entwicklungsmöglichkeit erlebt werden.
Jeder ist herzlich willkommen, ob "Einbeiner" oder "Zweibeiner"!
Hallo - gleich mal vorab - ich bin Roland, und beim Wandern reden wir doch per DU, das wäre doch in Ordnung?
Ihr wollt ein Stück mitgehen? Dann sucht euch einfach die passende Etappenroute aus (oben bei "Die Route 2012") und klingelt bei mir an. Täglich zwischen 7:00 und 20:00 Uhr: 0151/5826 4176 oder 0163/4895 613
Mail zu mir nach Stuttgart: Bis zum Samstag, den 11. Februar 2012, 12 Uhr:
Mail unterwegs ab Freitag, den 24. Februar 2012: kontakt (at) bewegung-hilft-dir.de
- Bitte auch beachten: Startpunkt, Startzeit und voraussichtliche Wegstrecke erfahrt ihr telefonisch erst am Vorabend eurer Teilnahme zwischen 18:00 und 20:00 Uhr!
Was noch wichtig ist:
- Früh geht es los, jeweils zwischen 7:30 und 8:30 Uhr.
- Unser Wandertempo richtet sich nach der Prothese und dem Gelände. Das Tagesziel sollte bis 17:00 Uhr erreicht sein.
- Kleidung und sicheres Schuhwerk nach der Witterung richten, aber das Wetter sollte für uns kein Hinderungsgrund sein.
- Die Wanderroute verläuft auf Tal- oder Bergstrecken, befestigten Wegen oder Pfaden. Die bisher geplanten Tagesrouten können sich ändern.
- Wo rasten wir? Nicht in Gaststätten, aber es wird romantische Wald- und Wiesenmahlzeiten auf Baumstämmen, Bänken oder im Gras geben. Deshalb: Wenn's feucht wird: Eine Isomatte wäre die Lösung.
- Die Wanderverpflegung und genug zu Trinken bringt ihr mit.
- Wie weit ihr mitlauft und wie ihr wieder heim kommt, organisiert ihr selbst - und ihr seid auch für die gesamte Teilnahme völlig selbstverantwortlich.
Also dann, vielleicht bis bald - Roland
Finanzierung der Aktion BEWEGUNG HILFT
Die von Gunther Belitz, Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift HANDICAP, vorgeschlagenen Vorträge in Sanitätshäusern sowie Presseankündigungen sind der Schlüssel zur Finanzierung der Aktion BEWEGUNG HILFT durch Sponsoren, damit möglichst viele weitere amputierte Menschen erreicht und motiviert werden können.
Nicht nur amputierte Menschen sollen davon nachhaltig provitieren: Auch Orthopädietechnische Betriebe/Sanitätshäuser, Selbsthilfegruppen für Amputierte und deren Bundesverband. Jeder, der sich im Alltag zu wenig bewegt.
Bereits ein Sponsorbetrag ab 200 Euro aufwärts je Event unterstützt die Durchführung der Aktion.
- Sonderkonto Bewegung hilft
- DKB Deutsche Kreditbank, BLZ: 120 300 00
- Kontonummer: 1008 3948 58
- IBAN: DE49 1203 0000 1008 3948 58. BIC: BYLADEM 1001
- Kontoinhaber: Bundesverband für Menschen mit Arm-oder Beinamputation e.V.
- Seien Sie großzügig, unterstützen auch Sie die Aktion "Bewegung hilft" mit einem effektiven Betrag zum beschriebenen Zweck! Herzlichen Dank!
Verwendungszweck
Schritt 1
Vorbereitung und Durchführung der Aktion BEWEGUNG HILFT, zum Beispiel Deckung der Tageskosten, Quartierkosten, Ausrüstung, begleitende Maßnahmen, technische Versorgung, Betreuung, Dokumentation.
Schritt 2
Restliche Mittel gehen ausschließlich speziell zum Zwecke des Aufbaues neuer Selbsthilfegruppen an den Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V.
In regionalen Selbsthilfegruppen werden die durch diese Aktion entstandenen Kontakte zu amputierten Menschen weiter betreut und über Möglichkeiten informiert.
Roland Zahn
Events 2011
Infoveranstaltung für Amputierte und ihre Freunde
Ein Tag vor jedem Ruhetag sowie gelegentlich am Ruhetag, ist ein Event bei Herstellern, Sanitäts- und Orthopädiehäusern entlang der Wanderroute vorgesehen, zu dem die Regionalpresse amputierte Menschen der Region mit ihren Angehörigen und Freunden motiviert und eingeladen hat. Ggf. auch in Kliniken, möglichst in Cooperation mit einem Orthopädie- bzw. Sanitätshaus. Folgende Themen sind geplant:
- Orthopädietechnische Versorgung
- Bedeutung Selbsthilfegruppen und Bundesverband
- Thema "MEHR Bewegung hilft", Ziele der Aktion über 1000 Kilometer
- Bilder und Ergebnisse der 20tägigen Testwanderung mit Prothese 2010
- Fragen und Antworten
Geplante Termine der Events
- Mo 21.3.11 - Markkleeberg
Ortho-Vital GmbH, Magdeborner Str. 19, ab 16:00 Uhr
- Fr 25.3.11 - Borna
Orthopädiehaus Haas, Rudolf-Virchov-Str. 4, 15:30 - 17:30 Uhr
- Mi 30.3.11 - Gera
Technische Orthopädie Gera, SHG Gera, 16:00 bis 18:00 Uhr im Hotel Royal Gera, Schülerstr. 22
- Do 31.3.11 - Plauen
Bandagen Fischer, Stresemannstr. 19, 14:30 - 17:15 Uhr
- Di 5.4.11 - Jena
ROBEX Orthopädiekompetenz-Zentrum GmbH, Salvador-Allende-Platz 27, 07747 Jena, Tel.: 03641-473376, 10:00 - 12:00 Uhr, Ansprechpartner: Herr Steffen Rothgaenger
- Fr 15.4.11 - Nordhausen
Sanitätshaus Jüttner, Behringstr. 1a, ab 16:00 Uhr
- Di.26.4.11 - Eschwege
Sanitätshaus Aktiv Pro, Hessenring 11, gegen 15:00 bis 17:00 Uhr
- Mo 2.5.11 - Mühlhausen
Sanitätshaus Jüttner, Im Flarchen 5a, 10:00 bis 12:00 Uhr
- Mo 9.5.11 - Eisenach
Sanitätshaus Schindewolf & Schneider, Stickereigasse 1, 9:30 bis 11:30 Uhr
- Fr 13.5.11 - Suhl
Sanitätshaus Waletzko, Puschkinstr. 4, 15:30 bis 17:30 Uhr
- Di 24.5.11 - Coburg
Sanitätshaus Mannl & Hauck, Ketschendorfer Str. 86-88, 16:00 bis 18:00 Uhr
- Bamberg, Einzelheiten in www.bewegung-hilft-dir.de
- Di 7.6.11 - Bad Windsheim
Sanitätshaus Rose, Walkmühle 11, 16:00 bis 17:30
- Do 9.6.11 - Bad Mergentheim
Sanitätshaus Seitz, Untere Mauergasse 11, .....
- Do 16.6.11 - Bad Rappenau
Sanitätshaus Hemmann, Vulpiusstr. 34, 16:30 bis 18:00 Uhr
- Mi 22.6.11 - Göppingen
Sanitätshaus Hartlieb, Esslinger Straße 8, ab 17:00 Uhr
- Mi 29.6.11 - Gerlingen
Sanitätshaus Glotz, Dieselstr. 19-21, .....
- Bereich Nürtingen, Einzelheiten bei www.bewegung-hilft-dir.de
- Sa 2-7-11 - Nürtingen
Physiotherapie Sybille Main, Kirchstr. 61, .....
- Mo 4.7.11 - Böblingen
OT-Haus Sascha Wilden, die Werkstatt für Orthopädietechnik, 17:00 - 18:30 Uhr
- Mi 6.7.11 - Tübingen.....
(Ungeklärte Angaben siehe unter www.bewegung-hilft-dir.de)
Aktionstag "Bewegung hilft"
16. April in Duderstadt
- Eine Wanderung auf dem Grünen Band - nicht nur für Amputierte!
Startpunkt: Heinz-Sielmann-Stiftung, Gut Herbigshagen
Startzeit: 10:00 Uhr - vorher Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Wolfgang Nolte
Abschnitt 1
Zwischenstation 1: Heinz-Sielmann-Hütte - Infos zum Grünen Band
Zwischenstation 2: West-Östliches Tor - Shuttle zurück zum Parkplatz
Abschnitt 2
Weitere Wanderung zum Grenzlandmuseum
Für Wanderer mit Prothese, die ihre Karte mit Stempel dabei haben, kostenlose Museumsbesichtigung und Führung.
Shuttle: Zurück zum Parkplatz
Finale: Etwa 18:00 Uhr am Grenzlandmuseum
1000km für Haiti
1000 Kilometer mit Handicap können und sollen noch zusätzlich etwas Sinnvolles bewirken: Die Not in Haiti nimmt noch immer kein Ende. Hilfe ist weiterhin dringend geboten! Gemeinsam mit Ihnen ist sie auch hier möglich. Wie kann das gehen?
An dieser Stelle entsteht eine Serie von Fotos während der Dauer meiner Wanderroute. Nach der Rückkehr wird diese Foto-Dokumentation in eine gezeichnete Reportage verwandelt, in Skizzen, jeweils innerhalb von 10 bis 15 Minuten. Wie das Beispiel zeigt, stehen sie dann, je nach Fertigstellung, hier neben den Fotos.
Was ist eine Skizze? Sie ist das Festhalten eines Eindruckes in wenigen Minuten, wie eine flotte, flüchtige, visuelle Notiz. Ohne Anspruch an Perfektion, dafür mit dem Charakter einer unmittelbaren, individuellen "Handschrift".
Innerhalb der Aktion "Bewegung hilft" spende ich diese Skizzen für Haiti, Erdbebenkatastrophe. www.world-vision.de
"World Vision ist ein christliches Hilfswerk mit den Arbeitsschwerpunkten nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit, Katastrophenhilfe und entwicklungspolitische Anwaltschaftsarbeit. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Unterstützung von Kindern, Familien und ihrem Umfeld im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit. Als Christen unterschiedlicher Konfessionen helfen die Mitarbeiter von World Vision weltweit Menschen in Not, unabhängig von ethnischer Herkunft, Religion oder Nationalität."
Sie möchten so ein Original besitzen?
Wahr wird das für diejenigen Spenderinnen und Spender, die pro Bildmotiv den höchsten Spendenbetrag eingezahlt haben. Sollten Spendenbeträge für das gleiche Bild gleich hoch sein, entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bis einschließlich 30. November 2011 läuft diese Spendenaktion.
Der Versand Ihres Bildes:
Frühestens 3 Monate nach der Wanderung. Folgende Angaben sind erforderlich:
Die Bezeichnung des Bildes (z. B. "Tag 12 Blick zum Südharz")
- Ihre Anschrift
- Ihre Telefonnummer, wenn möglich, mit Mailadresse
- Stichwort "1000km für Haiti"
Bankverbindung:
- Sonderkonto 8800 / BLZ 520 604 10 (EKK)
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| "Tag 2 Am Cosbudener See" | "Tag 4 Am Markkleeberger See" | "Tag 5 Weg bei Trages" |
| "Tag 9 Weg bei Nißma" | Tag 12 | Tag 13 |
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| Tag 14 | Tag 15 | "Tag 15 Blick zur Leuchtenburg" |
| "Tag 18 Die Rudelsburg" | "Tag 19 Allee bei Marienthal" | " Tag 20 Weg auf der Finne" |
| "Tag 23 Auf der Schmücke | "Tag 24 Felder an der Hainleite" |
| "Tag 25 Günserode | "Tag 26 Bei Heringen" |
| im Wippertal" |
| "Tag 28 Grenzweg bei Ellrich" |
| "Tag 29 Südharz" | "Tag 30 Bei Brochthausen" |
| "Tag 34 Weg bei Neuendorf" | "Tag 35 Felder Bei Freienhagen" |
| "Tag 36 Bei Ischenrode" | "Tag 37 Die Werraschleife bei Lindewerra" |
| "Tag 40 Blick nach Eschwege" | "Tag 41 Bei Kella" | "Tag 42 Hochtal im Eichsfeld" |
| "Tag 44 Normannstein" | "Tag 45 Höhenweg bei Mihla" | "Tag 46 Alter Bahndamm" |
| "Tag 47 Auf der Wartburg" | "Tag 48 Triniusblick" |
Meinungen und Resonanzen
- Zu diesen Bildern: Unterschiedliche Landschaftserlebnisse in verschiedenen Jahreszeiten - bleibende Eindrücke, wenn man sich abseits der großen Wege bewegt.
Liebe Leser! Sagen Sie, was Sie gut finden und auch nicht so gut. Auch Ihre Anregungen möchten wir hier gern wiedergeben. Schreiben Sie an m-two@web.de, Stichwort bewegunghilft
- Dieter Jüptner, Präsident des Bundesverbands für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V.:
"Als mir Roland Zahn Ende 2009 von seinem Plan erzählte, traute ich zunächst meinen Ohren nicht. Ich weiß von den Wanderungen in unserer Selbsthilfegruppe, wie Menschen von der Begeisterung anderer mitgerissen werden und in der Gruppe zu Leistungen fähig sind, die sie allein niemals für möglich halten würden. Aber eine 1.000-Kilometer-Wanderung schien mir doch etwas zu übertrieben zu sein. In den folgenden Wochen zeigte Roland aber sehr schnell, das er es ernst meint und dass er fest an sein Ziel glaubt. Inzwischen bin auch ich überzeugt, dass er seine Wanderung durchführen wird. Ich hoffe, dass sich viele Menschen von seiner Begeisterung anstecken lassen und damit das Motto der Wanderung mit Leben erfüllt wird:
Bewegung hilft."
- Rüdiger Schmauder, Geschäftsführer der Firma Hartlieb GmbH in Göppingen:
"Diese Aktion kann man nur unterstützen, weil die Integration gehandicapter Menschen nur funktionieren kann, wenn die Öffentlichkeit mit eingebunden ist. Zudem werden dabei diverse Möglichkeiten aufgezeigt."
- Gunther Belitz, Chefredakteur HANDICAP - Das Magazin für Lebensqualität:
"Ein Oberschenkelamputierter will über fast 1.000 Kilometer von Leipzig nach Tübingen wandern!" Als ich diese Nachricht hörte, wurde ich sofort aufmerksam, denn die Bewältigung einer solchen Strecke ist für einen Prothesenträger schon eine sehr respektable Leistung. Als ich dann noch erfuhr, dass Roland Zahn, der diese Herausforderung angehen möchte, bereits 73 Jahre alt ist, habe ich schon vorab symbolisch meinen Hut gezogen. Besonders bemerkenswert finde ich, dass Roland Zahn mit seiner Wanderung nicht nur unter Beweis stellen möchte, zu welchen Leistungen auch ältere beinamputierte Menschen in der Lage sind, sondern im Rahmen der Aktion andere Betroffene zu mehr Aktivität und Lebensmut ermuntern und zur Gründung von Selbsthilfegruppen in den Orten entlang der Strecke motivieren möchte. Ich habe Roland Zahn deshalb spontan zugesichert, dass wir in unserem Magazin HANDICAP, der führenden Zeitschrift für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in Deutschland, über seine Wanderung mit einer Reportage in Text und Bild berichten werden. - Kontakt: E-Mail redaktion@handicap.de, Internet: www.handicap.de"
- Daniel Vette, Orthopädie-Techniker-Meister:
"Ich darf seit der allerersten Stunde Roland Zahn prothetisch versorgen. Als ich ihn zum ersten Mal getroffen habe, ist er bereits etliche Wochen bzw. Monate in verschiedenen Kliniken unterwegs gewesen. Er hatte sehr wenig Kraft (selbst den Gipsabdruck im Stehen zu machen war ein Ding der Unmöglichkeit). Wenn mir zum damaligen Zeitpunkt jemand gesagt hätte, dass Roland zu solch einer Leistung fähig ist, dann hätte ich nur geschmunzelt und den Kopf geschüttelt.
Nach einigen Monaten hat sich Roland vom tapferen Rollstuhlfahrer mit einer Prothese mit festgestelltem Kniegelenk immer weiter entwickelt. Als genügend Kraft vorhanden war um ein bewegliches Kniegelenk zu sichern und somit mehr Dynamik beim Laufen zu entwickeln, wurde auf ein polyzentrisches Kniegelenk mit einer kleinen Hydraulik und einen Carbonfuß umgestiegen (3R60 und Trias). Seit Ende 2008 wurden die Strecken, die zurückgelegt wurden, immer öfter zu Trainingseinheiten und es ging auch immer wieder mal abseits der befestigten Wege für Roland weiter. Hierbei ist die vorhandene Versorgung immer wieder an ihre Grenzen gestoßen und wir haben versucht, ein geeignetes mikroprozessor-gesteuertes Kniegelenk genehmigt zu bekommen. Nach etlichen Testphasen und der Unterstützung von den Spezialisten der Firma Otto Bock haben wir ein sehr gutes Ergebnis mit dem C-Leg erreicht.
Da ich die Entwicklung von Roland Zahn und seinen eisernen Willen über die Jahre bewundern durfte, bin ich sehr stolz darauf, dass ich ihn auf diesem Weg begleiten und versorgen durfte.
Für seine Tour wünsche ich ihm von Herzen, dass er nicht nur die täglichen Kilometer laufen kann, sondern vielmehr allen Amputierten, die von der Aktion mitbekommen, den Mut gibt, wieder an sich zu glauben."
- Dr. jur. Anne-Christine Paul, Rechtsanwaltskanzlei Müller & Dr. Paul, Gütersloh:
"Sehr geehrter Herr Zahn, nachdem wir uns auf der Ortho- und Reha-Technik Messe in Leipzig kennenlernten, habe ich Ihren Internetauftritt mit großem Interesse besucht. Ich bin sehr beeindruckt von Ihrem Vorhaben und wünsche Ihnen, dass Sie ihre Ziele erreichen. Sie gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen, dass das Leben trotz des erlittenen Schicksalsschlages lebenswert ist. Ihre Zuversicht haben Sie durch Ihre Wanderungen gewonnen und Sie beweisen damit, dass Bewegung das Selbstvertrauen stärkt. Ihr Vorhaben verdeutlicht aber auch, wie wichtig es ist, dass Amputierte ihren Anspruch auf eine fortschrittliche Hilfsmittelversorgung gegenüber ihrem Kostenträger durchsetzen, um wieder aktiv am Leben in der Gemeinschaft teilhaben zu können. Für Ihre Tour wünsche ich Ihnen breiten Zuspruch und tatkräftige Unterstützung.
Ihre
Dr. jur. Anne-Christine Paul
Rechtsanwaltskanzlei Müller & Dr. Paul, Gütersloh"
Hintergrund
"Laufen? Geht nicht mehr!"
Nach Beendigung meines Berufes als Grafik-Designer arbeitete ich nebenbei im Kurierdienst. Vermutlich diese körperlich bewegungsarme Zeit mit anstrengendem Sitzen im PKW über extreme Strecken, etwa 5 Jahre lang, trug dazu bei, dass ich anfällig wurde für Venenentzündungen. Nach einer OP am Unterschenkel entstand eine Infektion. Ein unaufhaltsames Wundwachstum begann; die Ärzte in 14 Klinikaufenthalten bekamen dies nicht in den Griff. Zuletzt beherrschte die offene Wunde fast den gesamtem Unterschenkel. Die Sepsis im Juli 2006 führte zu meiner sofortigen Amputation über dem rechten Knie als letzter Möglichkeit. Nach der Reha im November 2006, nach 16 Monaten in Kliniken, gab es wohl nur noch den Rollstuhl. Weitere 12 Monate Muskelabbau folgten.
- Ans Laufen dachte ich nicht mehr.
Meine Vermieterin war es, welche im Oktober 2007 einen entscheidenden Anstoß zur grundlegenden Verbesserung der gesamtem Lebensqualität gab.
- Nur ein Satz war dafür nötig.
"Herr Zahn, laufen Sie doch endlich mal um den Block!"
- Alles wurde dadurch besser!
Die Anstrengung, einen Kilometer zu laufen, war zu spüren und viel Lust hatte ich nicht dazu. Aber bereits beim nächsten Versuch am Folgetag war sogar die doppelte Strecke leichter! Dadurch kam mein Ehrgeiz. Monat für Monat baute ich mich auf. Nicht nur die Kilometer. Ich begriff endlich den Zusammenhang. Wenn ich meinem Körper gezielt das natürliche und auch hochwertige Material aus der Ernährung für Energieerzeugung, Ausdauer und Abwehr liefere, ist das so, als hätte ich Super Plus mit 5 Sternchen getankt.
Diese gefühlte Energie brauche ich nur in BEWEGUNG umzusetzen.
Nachts regeneriere ich besser und zuverlässiger als früher. Es funktioniert einfach. Seit dem Rollstuhl konnte ich mich immer wieder steigern. Auf meinen Wanderkarten konnte ich es nachmessen.
Mein Erfolgskonzept: Hervorragendes körperliches Wohlbefinden sowie Leistungsfähigkeit durch die Kombination gezielter Nährstoffumstellung und -kombination (Einkäufe und Optimierung) plus regelmäßigem Wandern auf jedem Gelände als Bewegungstraining.
Deshalb ist Wandern längst einer der Gründe, dass ich mich gut fühle. Ich genieße meine Energie und die körperliche Ausarbeitung, was andere oft nicht so richtig verstehen. Dabei geht es nicht um bestimmte Entfernungen. Ich weiß aber: Wer rastet, der rostet.
- Wenig ist mehr als gar nichts und bei Regelmäßigkeit kommt der gewünschte Effekt.
- Ich bin überzeugt, dass auch andere ihre ersten kleinen anspornenden Erfolge erreichen werden, wenn sie nur anfängliche Anstrengungen akzeptieren.
- DESHALB möchte ich helfen!
Übrigens: Tipps gebe ich gerne. Mailt oder ruft mich an: m-two@web.de Stichwort "Bewegung hilft" / 0163/4895613 / 0151/58264176
- Zu diesen Bildern: "Wer rastet,..."
Im Schneckentempo um Stuttgart
Meine gesamte Wanderstrecke mit Oberschenkelamputation Oktober 2007 bis 13. März 2011: 2001 km.Tagesleistungen: Zwischen 3 und 21 km.
Tempo mit Prothese: Anfangs nur 2 km/h, inzwischen auch über 3 km/h.
Dabei ging ich von der Haustüre weg, den Berg hinauf, zuerst mal nur 3 Kilometer, zurück mit der Straßenbahn. Die nächste Tour setzte ich am Ende der ersten fort. Immer eine vorbereitete Rückfahrt/Anfahrt mit Bus, mit Bahn. Nach diesem Prinzip zog es mich weiter. Obertürkheim, Grabkapelle Württemberg, Fellbach, Kornwestheim, Leonberg. Im Sommer 2008 knackte ich hier die 10-km-Marke. Es war nicht mal auffällig schwer. Weiter über Herrenberg, Tübingen und BG Unfallklinik, Albaufstieg, Gomadingen, Bad Urach, Hohenneuffen, Linsenhofen, Burg Teck, Weilheim/Teck...
Eine weitere Runde begann ebenso: Ludwigsburg, Benningen, Esslingen, Altbach, Filderklinik Plattenhardt, Dettenhausen, Schönaich, Herrenberg, Teinach, Überquerung Nordschwarzwald, Dobel, Ettlingen, Karlruhe...
Weitere einzelne Wanderungen, unabhängig von diesen Ketten,
An Sylvester konnte ich die 20-km-Marke knacken, 12 Std. unterwegs. Nicht müde anschließend. Mein Erfolgskonzept funktioniert wirkungsvoll.
Herrliches Wetter, auch Regentage, auch Pulverschnee bis 15 cm. Herausforderungen, die richtig Spaß machen. Gewinn von Sicherheit auf allen Wegen. Wirtschaftswege, Wiesen, steile Pfade, Geröll, Wurzeln, Matsch, Nebel und Dunkelheit, alles ist mal dabei.
Herrliche Landschaften, nette Leute unterwegs, Essen und Trinken im Rucksack dabei, Pausen auf einem Baumstamm, Lagern auf einer Sonnenwiese. Unabhängigkeit! Einfach meine kleinen Abenteuer im "Ländle". Was für ein Unterschied zu der Zeit im Rollstuhl vor 3 Jahren! Was ist jetzt besser?
Kontakt gefunden zur Selbsthilfegruppe "Mittlerer Neckar" in Nürtingen. Dort erwähnte ich meine Wanderungen:
- "Können wir da nicht mal mitmachen?"
Am Schluß der ersten Wanderung:
- "Das machen wir wieder!"
Ein inzwischen festes Programm, das wir fortsetzen. Bisher 8 Wanderungen ab Mai 2009 mit bis zu 12 begeisterten Teilnehmern (Mitglieder, Techniker, Therapeuten).
Was die Therapie betrifft: Ich hörte von der Möglichkeit einer Gehschule innerhalb einer Physiotherapie in Nürtingen. Ich meldete mich an, und so lernte ich die Praxis für Physiotherapie Sybille Main kennen und sehr bald schätzen. Vermutlich im ganzen Großraum Stuttgart die einzige Anlaufstelle dieser Art für Amputierte, wo man die Kompetenz in der Arbeit mit Amputierten innerhalb einer Physiotherapie antrifft. Damit nicht genug: Sybille und ihr Partner Markus Kampa, der in ihrer Praxis Wellnessmassagen anbietet, schlossen sich aktiv unserer Selbsthilfegruppe an. Sie nehmen gelegentlich an unseren monatlichen Gruppenabenden, wöchentlichen Lauftreffs, unseren Wanderungen usw. teil. Besonders wichtig war im Winterhalbjahr 2009/2010 das wöchentliche Gehtraining für unsere Gruppe in den Räumen ihrer Praxis und unter Benutzung der Geräte. Mit viel Spaß und Trainingseffekt. Insgesamt eine wertvolle Zusammenarbeit, von jedem in unserer Gruppe hoch geschätzt!
In 2009 erzählte ich in unserer Gruppe von einem alten Wunschtraum, den ich schon vor über 20 Jahren hatte: Ich möchte mal von Stuttgart nach Leipzig laufen, Wohn- und Geburtsort verbinden, den Zusammenhang zu Fuß erleben, nicht im Auto. Es wurde damals vor über 15 Jahren nichts daraus, die Arbeit... Ich erhielt die unerwartete Antwort:
- "Die verrücktesten Ideen sind die besten! Und dann fängst Du aber in Leipzig an, Mitte Mai 2010, anlässlich der Messe für Orthopädie- und Rehatechnik..."
Deshalb entdeckte ich langsam die großartige Möglichkeit, meinen alten Traum doch noch zu realisieren, und, gerade wegen der Amputation, auch anderen Mitamputierten zum Nutzen umzugestalten.
- Wo Schatten ist, ist eben auch Licht.
- Zu diesen Bildern: Fotografieren hilft Entfernungen fast unbemerkt zu überbrücken. Selbst längere Anstiege im Mittelgebirge, hier im Nordschwarzwald zwischen Teinach und Dobel, bieten nicht nur hervorragendes Training, sondern auch immer wieder vorzügliche Bildmotive seitlich der breiteren Wege.
Bewegung hilft - warum und wofür?
Alles beginnt im Kopf, auch das Leben nach einer Amputation. Mit der Entscheidung: Ich akzeptiere das als Herausforderung oder ich akzeptiere das nicht und blockiere mich. Geistig und/oder körperlich. Ich nutze mein verbliebenes Bein oder ich verzichte auch noch darauf. Wer es aber weiterhin nutzt und sich mobilisiert, wird erkennen, dass Schwierigkeiten eine sich verringernde Größe sind, sie werden mit der Zeit ziemlich bedeutungslos."BEWEGEN STATT BEHINDERN" - Bewegung statt Behinderung! Wer sich nicht bewegt, geistig und/oder körperlich, behindert sich selbst, zusätzlich zu einer evtl. bestehenden Behinderung sowie zusätzlich zu den in der Gesellschaft existierenden Einschränkungen, Vorschriften, Blockaden, Verzögerungen, Unsicherheiten; er fördert die Wirksamkeit von körperlichen Behinderungen, bleibt leichter zurück und baut dadurch zusätzliche Probleme auf.
Warum besitzen wir Muskeln an allen möglichen und unmöglichen Stellen? Ein Knochengerüst, eine Wirbelsäule, die anderen Körperbausteine und Körperfunktionen? Vorwiegend, um BEWEGUNG zu ermöglichen. Alle Lebensformen bewegen sich. Auch Pflanzen, weil sie wachsen und ihre Samen mit den verrücktesten Techniken auf die Reise schicken. Um sich auszubreiten und Entfernungen zu überbrücken. Nur tote Materie bewegt sich nicht. Und weil der Bewegungsapparat nur mit Energieerzeugung funktioniert, geht das eben nur mit den lebenserhaltenden und energieerzeugenden natürlichen Nährstoffen.
- Folglich sind ERNÄHRUNG, ENERGIE und BEWEGUNG gleichbedeutend mit LEBEN.
Keiner will das. Alles hängt eben zusammen. Viele von uns Amputierten erleben das.
- Was bedeutet das für jemand, dessen Bewegungsfähigkeit durch Amputation eingeschränkt ist?
Wer diese Entwicklung nicht will, muss ernsthaft und täglich was dagegen tun, besonders als Amputierter! Das Wichtigste, was ich nach meiner Amputation gelernt habe, ist: Auf Probleme zugehen, sie werden sonst nur größer! Auf Anstrengungen zugehen! Aber, klein beginnen, täglich etwas mehr, Schritt für Schritt, TÄGLICH - und siehe da, sehr schnell ist man es gewöhnt und dann strengt es kaum noch an! Die Folge: Man fühlt sich besser, zufriedener! Man wird gesünder und widerstandsfähiger! Man wird leistungsfähiger!
- Darum und dafür hilft Bewegung.
- Zu diesen Bildern: Wiesen- und Waldwege, Bergpfade, Pulverschnee als Herausforderungen. Unvergessliche Wandervergnügen in der Gruppe.
Ich durfte also bald besser verstehen, dass Bewegung gerade auf Wanderungen sehr viel bringt. Meine Erfahrungen unterwegs zeigten mir einen sehr breiten Effekt: Ganz gezielt kann ich heute damit etwas tun, damit es mir auch morgen noch richtig gut geht! Wenn ich daran denke, wie mies und schlapp ich mich vor 15 und 20 Jahren fühlte, ist das absolut fantastisch.
- Wandern ist Vorsorge!
- Wandern ist Vorsorge!
Einigen der umwelt- und gewohnheitsbedingten Krankheitsbilder könnte man mit intensiver Bewegung gegensteuern. Täglich bewegen wir uns in der uns verbleibenden Zeit - mit dem, was wir darin tun, verlieren oder gewinnen wir.
- Wandern ist Therapie!
- Wandern ist Therapie!
Regelmäßig betrieben, hilft das Wandern als moderater Bewegungsablauf ohne Stress, alle Körperbereiche und -funktionen zu unterstützen, das Atmen, die Psyche, die Gewichtsregulierung, den Kreislauf... Wäre es nicht erstrebenswert, die (noch) vorhandenen Laufwerkzeuge als solche intensiver zu nutzen, um sich rundum noch wohler fühlen zu können?
- Wandern ist Vergnügen!
- Wandern ist Vergnügen!
Nutzen auch Sie diese Möglichkeit, und machen Sie sich Wandern zur Gewohnheit! Überall in Deutschland werden Sie dabei von Wandervereinen unterstützt. Interessante Neuigkeit, Zitat: "Die vor wenigen Tagen der Öffentlichkeit vorgestellte erste nationale Wanderstudie belegt, dass ca. 40 Millionen Deutsche wandern und pro Jahr ungefähr 3,6 Milliarden Kilometer im In- und Ausland zurücklegen. Gewandert wird in allen Altersgruppen. 90% der befragten Wanderer fühlen sich nach einer Wanderung besser, mehr als 80% fühlen sich glücklich und zufrieden" (Blätter des Schwäbischen Albvereins 3/2010 Seite 4 / Jahresbericht des Albvereins-Präsidenten). Vielleicht möchten auch Sie ein Stück weit mitwandern auf meiner Aktion Bewegung hilft? Melden Sie sich einfach an: m-two@web.de.
Alles was Amputierten hilft
Wer sich keiner Selbsthilfegruppe anschließt, hat wohl auf Dauer mehr Nachteile als Vorteile zu erwarten. Wer sich nicht ausreichend informiert, kann auch nicht ausreichend profitieren.
- Alles was Amputierten nutzt ist wirklich wichtig.
Es gibt wohl kaum Amputierte ohne wiederkehrende Probleme, welche die Situation oft sehr leicht und schnell andauernd verschlechtern können. Die Kommunikation in Selbsthilfegruppen vermittelt die überaus wichtigen vorhandenen Erfahrungen, praxisnahen Tipps und Lösungen, zum Beispiel:
- Wie verhindere und bekämpfe ich bewegungshemmende Entwicklungen wie Phantomschmerzen, Muskel- und Gelenkprobleme, Entzündungen...?
- Was für Hilfsmittel werden empfohlen, um Bewegung und Fitness zu fördern und zu erleichtern?
- Welche Adressen kompetenter Sanitätshäuser, Orthopädietechnischer Betriebe, Ärzte, Reha-Einrichtungen gibt es...?
Grundsätzlich gibt es folgende Möglichkeiten:
- 1.) Leistungen des Bundesverbandes
- www.amputiert.net
- 2.) Leistungen der Selbsthilfegruppen, u.a.
- Herausforderungen gemeinsam leichter bewältigen für eine wachsende Gleichstellung im Alltag
- Informationen, zum Beispiel über prothetische Versorgung
- Öffentlichkeitsarbeit
- Hilfestellung, gegenseitiger Erfahrungsaustausch und Tipps im Umgang mit der neuen Lebenssituation vor und nach einer Amputation
- Monatliche Treffen, in der Gruppe ist vieles leichter
- Auch Angehörige und Freunde können teilnehmen
- Die Treffen sind freiwillig, leger und ohne jegliche Verpflichtung
- Informationsveranstaltungen mit Referenten zu diversen Themen
- Gemeinsame Unternehmungen, welche die Bewegungsfähigkeit unterstützen und aufbauen, wie Kegeln, Wandern, Schwimmen, Lauftreffs, Gehtraining, Falltraining und einiges mehr...
- Gegenseitige Hilfe im Alltag bei Behördengängen, in Notsituationen oder bei sonstigen Problemen
- Besucherdienste in Krankenhäusern
- ...und einfach über alles zwanglos reden!
- 3.) Aus den eigenen Anstrengungen
- Möglichkeiten erkennen
- Möglichkeiten annehmen
Was aus dieser trockenen Aufzählung nicht so deutlich wird, ist in der Realität noch viel mehr. Beispiel 1 ist Zwischenmenschlichkeit. Man fühlt sich wie in einer breiten, vergrößerten Familie, wo starkes gegenseitiges Verständnis für die alltäglichen Probleme besteht, insbesondere natürlich, was das Handicap betrifft. Beispiel 2 ist das persönliche Wachstum. Eine nette Frau in unserer Gruppe, die noch vor einem Jahr wirklich massive Probleme mit dem Laufen hatte. Trotzdem schloss sie sich nicht aus. Kegeln, Grillen, Lauftreff, Gehtraining usw. Und jetzt im März 2010 erzählt sie uns, dass sie 3 Stunden am Stück gelaufen ist - unmöglich noch vor einem Jahr! Ihr Gewinn sind nicht die 3 Stunden, sondern das Erfolgserlebnis, ihr gestiegenes Lebensgefühl.
- Zu diesen Bildern: Schönheiten am Wege. (der "Weg", die Linie, auf der man sich "bewegt"). - In der Gruppe ist vieles leichter: Alle sind guter Dinge am Endpunkt der zweiten Wanderung der Selbsthilfegruppe "Mittlerer Neckar".
"Bewegung - nix für mich!"
Liebe Freunde der Bequemlichkeit!
"Ahhh - wie schön ist es doch, zu sitzen, zu lesen, faulenzen, dazu ein kühles Bierchen, ein Riiiesenschnitzel wäre schön, dann eine rauchen, DAS hab' ich mir verdient! Kurz ausruhen von dem Gedanken an Bewegung! Vorhin, meine Alte, immer mit ihrem "...komm Alter, auf, BEWEGUNG!, Waldmarsch, frische Luft, die morschen Knochen hoch, AUF!!!" - Wald, was soll ich dort? Peng! Ein Ast auf'n Kopp! Klacks! Ein Vogel auf die Schulter geklackst! Vogelgezwitscher - ach was, mein Handy zwitschert auch, auf der Veranda is auch frische Luft, seh' ich zugleich meine Breitbildglotze, bin doch nich blöd, war doch nich umsonst beim Media... - jaaa, und jetzt - nochmal 'rüber in die nette Kneipe, die Kumpels warten schon. - Hier im Ochsen, knackige Bedienung, endlich mein Schnitzel, gemeinsam schimpfen über die schlechten Zeiten, die Wehwehchen, die Alte, was hat man schon heutzutage, außer der Bequemlichkeit - Prost! - hier am Stammtisch!"
Was die Wehwehchen betrifft, die hat doch heute jeder, obwohl die Pharma noch nie so absahnte wie heute. Eigenartig! Tatsache ist, obwohl fast jeder Tabletten, Tröpfchen, Pillen schluckt, immer satt zum Essen hat, sich richtig ernährt, genügend Entspannung nach Arbeit oder Urlaub, waren die Leute heute noch niemals vorher so groß an Zahl angeknackst und mit Pfunden gesegnet. Eigenartig! Eigentlich weiß doch jeder, dass Bewegung wichtig ist, aber nicht unbedingt, warum bei ihm selbst. "Das strengt halt so ekelhaft an - nix für mich!"
Das Industriezeitalter hat uns tolle Dinge und Gewohnheiten beschert, immer besser, immer schneller. Aber dabei nicht die Erkenntnis, dass wir dadurch nicht gesünder, sondern bequemer, verwöhnter, stressiger und sogar kränker werden. Und dicker! Über 50% der Deutschen - und damit Weltmeister! Wieso eigentlich, wo wir doch schon fast ewig so fettbewusst einkaufen!?!? Eigenartig!
Die Jungen schlingen sich unterwegs schnell was rein, schön glitschig, matschig, triefig, also voll appetietlich, und meinen doch wirklich, dass Diabetes normal sei, weil doch diese (Alters!)-Krankheit auch schon Kinder und ihre Altersgenossen bekommen. Wir alle kennen oft nicht mehr die Zusammenhänge. Diabetesspritzen, Herz-Kreislauf-Freuden, Fettpolster, Anfälligkeiten, Bewegungseinsparung, Medikamentenvorspeise einerseits. Andererseits ausgewogenen Mahlzeiten, viel Wasser trinken und ausreichend bewegen täglich, außerhalb der Zone Haustüre-Autotüre-Stäbchenautomat, eine unserer Bequemlichkeitszonen.
Etwas Überwindung und Anstrengung zu mehr Bewegung - JA! Das ist eben der Preis. Für Wohlbefinden, stabilere Gesundheit, mehr Energie, höhere Leistungen, besseren Stoffwechsel, bessere Abläufe im gesamten Organismus. Körperlich und psychisch.
Übrigens, als wir noch Jäger und Sammler waren, bewegten wir uns entsprechend, wofür unsere Körper gemacht waren und immer noch sind. Noch völlig ohne TV, kein Breitband mit "Jurassic Park" aus Konserve, sondern eher Adrenalin pur mit Säbelzahntiger live!
"Muss ich mir mal überlegen - ähhh wirklich bequem hier - ähhh, BEDIENUNG!!! Noch'n Pils! - Prrrost!"
- Zu diesen Bildern: Herbstliche Vorwanderung mit Blick zur Burg Teck und zu den drei Kaiserbergen bei Göppingen. Durch diese bewegte Landschaft des Filstales und der Schwäbischen Alb nähert sich die Aktion "Bewegung hilft" ihrem letzten Abschnitt im Neckartal und auf dem Schönbuch.
Unterwegs - Berichte und Bilder
Probewanderung 2010
Von Duderstadt bis Mihla - 20 Tage und 200 km im Eichsfeld und Werrabergland - www.bewegung-hilft-dir.deMesse Orthopädie- und Reha-Technik 2010 in Leipzig: Herr Roger Rost, Leiter Marktmanagment bei Otto Bock, macht mir den Vorschlag, probeweise eine 3-wöchige Wanderung zu unternehmen. Ich stimme sofort zu.
Liebe Freunde, es ist doch klar, niemand kann sich die geplante Wanderung über 1000 km in 100 Tagen so richtig vorstellen. Ist das, in dem Alter, überhaupt realisierbar, und dann noch mit Prothese? Niemand wusste von ähnlichen Erfahrungen. Nach verständlicher Skepsis kam dann doch das Zutrauen in meine Fähigkeiten. Nach der erforderlichen Planung der Testwanderung in Stuttgart und Duderstadt ging es zum Start in Duderstadt. Mein Ziel entspricht der Planung für 2011, das heißt: 200 km in 20 Tagen (incl. 3 Ruhetagen) und unbeschadet überleben! Resultat: Vergnügliche 220 km!
Mein Vorschlag, bei der Firma Otto Bock zu beginnen, wenn diese Unternehmung gesponsert wird, wurde gern angenommen. Herr Roger Rost begleitete mich nach der Begrüßung zum Tor, wo sich einige andere Firmenmitarbeiter ebenfalls eingefunden hatten, um mir viel Glück zu wünschen. Ab dem Rathaus in Duderstadt kam der Bürgermeister Wolfgang Nolte noch 5 km mit bis zum Grünen Band. Auf diesem Weg trafen wir bereits eine Vereinbarung: Das Grüne Band wird 2011 in meine Wanderung mit einbezogen.
Unterstützung
Außer der Bereitstellung des Sponsorbetrages auf das Sonderkonto des Bundesverbandes für Amputierte und geeigneter Wanderkleidung erhielt ich ein iPhone mit Einweisung. Damit konnte ich täglich Berichte und Bilder mailen. Ein spezieller Fototermin noch vor dem Start diente zur Entwicklung einer persönlichen Webside, damit die täglichen Berichte nachverfolgt werden können. Herr Thomas Grabe, Head of New Media & E-Commerce, Deputy Director Corporate Communication, redigierte die Mails und stellte sie ins Internet. Herr Rüdiger Herzog, Leitung Unternehmenskommunikation organisierte den Kontakt zur regionalen Presse des Wandergebietes, was zu einigen Artikeln führte. Er interviewte mich beim Fototermin und war einen Wandertag dabei. Er knüpfte den Kontakt zum OT Verlag; daraus resultierte der Besuch der Redakteurin Susanne Welsch und ein langer Artikel in der ORTHOPÄDIE und REHATECHNIK Sport, Ausgabe Oktober 2010. Auch Frau Welsch war begeistert einen halben Tag bei einer Werratalwanderung dabei.
Man sieht: Hervorragende Hintergrundarbeit eines kompetenten Teams zur Ermöglichung dieses ungewissen "Wagnisses"! Mein früherer Chef, Herr Andre´ Stiegler vom Kurierteam Stuttgart transportierte das Reservegepäck ab Stuttgart zum Start und am Schluß wieder zurück - kostenlos! Herzlichen Dank für alles!
7 Quartiere und 3 Ruhetage
In Duderstadt, Heilbad Heiligenstadt, Bad Sooden-Allendorf, Eschwege, Sontra, Melsungen und Treffurt. Jeweils 3 Übernachungen. Das Reservegepäck wurde zwischen den Quartieren rechtzeitig transportiert. Zweck der Ruhetage: Entspannen, Faulenzen, Planen. 3 Ruhetage waren geplant. Der dritte wurde zum Wandertag umgestaltet.
Es begann im Eichsfeld und führte dann ins Werrabergland mit einem Abstecher an die Fulda. Einige Wegstücke wanderte ich auf dem Kolonnenweg des Grünen Bandes, der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Dort konnte sich Flora und Fauna während der 40 Jahre Eiserner Vorhang unbehelligt erhalten.
Wanderungen
Hürden, Probleme, Lösungen
Steile Berge, schlammige Wege, riesige Pfützen, fragwürdige Wanderkarten. Der geplante neue Schaft war noch nicht fertig geworden. Der alte Schaft drehte sich regelmäßig nach einiger Zeit. Den täglichen Energieverbrauch konnte ich jeweils gleich morgens aufbauen und unterwegs sehr effektiv ausgleichen, immer schnell und spürbar. Die Befürchtung, gegen Ende der Tour in Überforderung zu geraten, hat sich nicht bestätigt, da ich die Regeneration über Nacht erfolgreich unterstützen konnte. Die Dauerbelastung des linken Handgelenkes führte zu Schmerzen, nachdem ich diese zur Neige gehende spezielle Nahrungsergänzung zu sparsam eingesetzt hatte. Nach Eingang meiner Nachbestellung waren die Schmerzen nach 4 Tagen weg. Das stärkste Ergebnis der Tour: Schon vor dem Start hatte ich seit dem schweißtreibenden Juli immer wieder Entzündungen am Beinstumpf. Am Schluß der Tour waren diese trotz des Laufens weg, die Haut war stabil!
Fazit und Vorschau auf 2011
Am liebsten wäre ich weitergewandert! Aktuell, Stand Dezember 2010, besteht nach diesen Erfahrungen kein ernsthaftes Problem mehr, auch die 1000 km anzugehen. Die Vorbereitungen laufen. Der Trainingsstand wird inzwischen gehalten.
Tägliche Berichte
www.bewegung-hilft-dir.de
- Zu den Bildern: Noch ein Kaffee vor dem Start; Blick ins Werratal bei Lindewerra; Kolonnenwege: bei Duderstadt; bei Treffurt
- Tagesbericht Probewanderung
(Auszug aus dem Tagesbericht vom 29. August 2010)
...und schon wieder steigen wir. Oben im offenen Gemäuer bläst es kalt durch und westlich sind breite Regenschwaden im Anmarsch.Der Höhenweg zur Teufelskanzel. Oben auf dem Kamm ein schwieriger Weg. Wurzeln, Abgründe, rutschende Steine. Bizarre Kiefern vor dem dunstigen Werratal. Bekannte von Rüdiger kommen entgegen, wir lassen uns gleich mal fotografieren...
...die Teufelskanzel, ein beliebter Ausblick und ein uriges Lokal wie ein Hexenhaus. Gute Sachen gibt es hier, soll ich mal aufzählen? Nein, geht mal lieber selber hin!...
Wir haben uns sehr gut unterhalten. Schnell war die Zeit vergangen und etwas zuviel Respekt hatte ich vor dem steilen Abstieg nach Lindewerra. Gemeinsam wanderten wir also noch zum Parkplatz Rothenbach...er marschierte zurück zum Auto, ich wurde vom Heiligenstädter Gastwirt nach Allendorf mitgenommen. Noch ein Süppchen, ein Bierchen, und oben die Vorbereitung für morgen.





