Bundesverband:Pressemitteilung 17. Oktober 2009
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Bundesverbands für Menschen mit Arm- oder Beinamputation gegründet
Am 17. Oktober 2009 wurde im Rahmen der Rehabilitations-Fachmesse Rehacare International 2009 in Düsseldorf der „Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation“ als Interessenvertretung von Menschen mit Arm- oder Beinamputation gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählen 20 Selbsthilfegruppen für Menschen mit Arm- oder Beinamputation aus ganz Deutschland sowie interessierte Einzelpersonen. Insgesamt hat der Bundesverband nach der Gründung bereits 63 Mitglieder.
Zu Mitgliedern des Präsidiums wurden gewählt: Dieter Jüptner aus Nürtingen (Präsident), Detlef Sonnenberg aus Wedemark (Vizepräsident), Gunther Belitz aus München, Stefan Hartung aus Großenlüder, Frank Herold aus Mainleus, Catrin Körner aus Hamburg, Jürgen Müller aus Alsdorf, Klaus Rübenack aus Rheine und Maria Schulz aus Wermelskirchen.
Der Bundesverband tritt ein für die Verbesserung der prothetischen Versorgung von Menschen mit Arm- oder Beinamputation, die Verbesserung der beruflichen und sozialen Rehabilitation nach Amputationen und die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Arm- oder Beinamputation. Ein Schwerpunkt wird die Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit in Bund und Ländern sein.
Der Bundesverband wird den Aufbau von regionalen Selbsthilfegruppen unterstützen und fördern sowie Kontakte von Menschen mit Arm- oder Beinamputation untereinander vermitteln. Er wird mit niedergelassenen Ärzten, Kliniken, Therapeuten, orthopädischen Fachbetrieben und Herstellern von Hilfs- und Heilmitteln als auch Kostenträgern, Behörden und politischen Gremien zusammenarbeiten. Zum weiteren Aufgabenbereich zählen Informationsangebote im Internet für Menschen mit Arm- oder Beinamputation, deren Angehörige und die breite Öffentlichkeit, die Organisation und Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen und Seminaren, Messe- und Kongressauftritte sowie die Anregung und Unterstützung von interdisziplinären Forschungsvorhaben.
Die Unterstützung regionaler Selbsthilfegruppen umfasst die Beratung bei Gründung, Aufbau und Betrieb der Selbsthilfegruppe, die Förderung von regionalen Projekten sowie die Qualifizierung der Gruppenleiter.
Die Interessen der Selbsthilfegruppen werden innerhalb des Bundesverbands vom Beirat der Selbsthilfegruppen wahrgenommen. Zur Beratung in fachlichen Fragen und zur Unterstützung bei der Durchführung der satzungsgemäßen Aufgaben wird ein Expertenbeirat gebildet. Diesem Expertenbeirat werden Personen angehören, die herausragende Qualifikation in einem der für Menschen mit Arm- oder Beinamputation wichtigen Fachgebiete vorweisen können. Hierzu zählen Amputations-, Gefäß- und Unfallchirurgie, Schmerztherapie, Physiotherapie und Rehabilitation, Orthopädie- und Rehabilitationstechnik, Psychotherapie, Recht und Soziales.
Der Bundesverband verpflichtet sich in der Satzung zu größtmöglicher Transparenz. Sämtliche Protokolle, Sponsorenverträge und Finanzberichte werden im Internet veröffentlicht.
Weitere Infos:
www.ampuBV.de
Verantwortlich für den Inhalt dieser Pressemitteilung ist:
Dieter Jüptner, Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation e.V.
Lindberghstraße 18, 80939 München
Postanschrift: Bundesverband, Postfach 1743, 72607 Nürtingen
Für Rückfragen: Telefon 089/4161740-50,
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