Leitlinie Rehabilitation nach Amputation der unteren Extremität
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Rehabilitation nach Majoramputation (Amputation oberhalb des Knöchels) an der unteren Extremität
In der Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) und des Berufsverbandes der Ärzte für Orthopädie (BVO) wird sehr gut dargestellt wie eine Rehabilitation auszusehen hat.
Die Leitlinie stellt eine Orientierungshilfe für den klinischen Alltag dar. In ihr wird das Wissen der beteiligten Berufsgruppen unter Beachtung der aktuellen Forschungsergebnisse zusammengefasst. Die Leitlinie dient den klinisch tätigen Berufsgruppen als konkrete und explizit formulierte Entscheidungshilfe, sie soll als Handlungs- und Entscheidungskorridor gesehen werden, von der in begründeten Einzelfällen auch abgewichen werden kann.
Die Leitlinie soll den Ablauf der Rehabilitation nach Amputationen an den unteren Extremitäten aufzeigen, die dabei erforderlichen Schritte beschreiben. Dies betrifft insbesondere auch die sektorenübergreifende rehabilitative Begleitung der amputierten Patienten. Durch diese Leitlinie soll die Behandlungs- und Ablaufqualität in der Rehabilitation von Patienten nach Amputationen an den unteren Extremitäten verbessert werden und zu einem wirtschaftlicheren Umgang in der Versorgung beitragen. Hauptziel ist die Behebung von Teilhabestörungen der betroffenen Patienten.
Die Anwenderzielgruppe sind in der Rehabilitation tätige Ärzte, Akutmediziner, die mit Amputationschirurgie befasst bzw. betraut sind, die Physio- und Ergotherapeuten, der Pflegedienst, Orthopädietechnik, der psychologische Dienst und die Sozialarbeiter in der Rehabilitation, die sich mit Patienten nach primären Amputationen der unteren Extremitäten befassen, aber auch die Kostenträger und die Patienten selbst.
AWMF-Leitlinien-Register Nr. 033/044: Rehabilitation nach Majoramputation an der unteren Extremität
Erstellungsdatum: 07/2005
Letzte Überarbeitung: 09/2009

