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Erster Kegelabend am Donnerstag, den 19. August 2009
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Geht das überhaupt - Kegeln mit Prothese? mehr vom ersten Kegelabend ... |
Gut Holz - Gut KLEINholz!
Zweiter Kegelabend am 16. September 2009
Da sieht man mal wieder, vielleicht war es der König Fußball, der an diesem Abend auch wieder sein Recht forderte, mit der Folge: Nur 4 Kegler waren bereit, "in die Vollen" zu gehen. Aber auch bei uns ist der Ball rund, auch wenn er nur eine gelöcherte Kugel ist. - Öfter "am Ball" heißt, höhere Anforderung und intensiveres Training für Muskeln und Gleichgewichtssinn, genau das, was wir brauchen! Bestimmt kein Nachteil. Ich durfte feststellen, dass es auch ohne Gehhilfen geht, sogar besser. Aber immer ist für jeden Kegler jeder Wurf ein Kampf um die Mitte, zu weit links und zu weit rechts ist auch hier nicht gefragt; wie passend so kurz vor der Wahl! - Nun müssen wir hoffen, dass durch und nach der Wahl nicht zu viel Kleinholz entsteht, so wie an diesem Abend bei uns. Denn: Ein klasse Wurf, extra sanft, 7 Kegel legen sich brav hin, aber einer schafft es nur zur Hälfte beim "Aufstehen": Mitten durchgebrochen, das "Standbein" fehlt, eine glatte "Amputation" des Materials (das erinnert mich doch an unseren Abstieg am Volkmarsberg)! - Ihr seht also, wir hatten unseren Spaß, heiße Wettkämpfe, und ihr habt einiges verpaßt, wir freuen uns darauf, wenn ihr alle am 21. Oktober wieder dabei seid! - "Gut Holz", rojo
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Dritter Kegelabend am 21. Oktober 2009
Mit "Pudeln" aufs "Treppchen"
Es hat sich wieder gezeigt, dass Beinamputation, kombiniert mit "Pudel"-Schießen kein Grund ist, nicht auf die vorderen Ränge eines Kegelspieles zu gelangen. Marlene und Walter brachten das Kunststück zuwege; sie standen nach jeweils 4 "Pudeln" in Folge trotzdem auf dem 2. bzw. 3. Platz. "Pudel", wer es noch nicht weiß, sind diejenigen Kugeln, die nach dem Abwurf jede Berührung zu Kegeln scheuen. Marlene war außerdem das erste Mal seit 40 Jahren auf der Kegelbahn. Sie entwickelte eine unglaubliche Technik beim Abwurf, die so manche Kugel erfolgreich in die richtige Position drehte. Während meine Kugeln anfangs stets von der Mitte unerlaubt nach rechts drallten. Auch Frank war erstmalig dabei, seit etwa 20 Jahren, und kam wunderbar damit zurecht. Helmut ließ es sogar klingeln: Ein "Kranz" - nur der mittlere Kegel blieb stehen - großes Hallo! Prinzipiell bestanden keine wesentlichen Unterschiede zwischen ehemals geübten Keglern und "Neulingen". Jeder hat mal Pech und mal Dusel. Jeder hatte bei diesen 5 verschiedenen Spielen die Gewinnchancen! Was ja neben dem allgemeinen unaufhörlichen Spaß auch recht erheitert. Außerdem haben wir wieder gemerkt, dass uns die erforderliche Konzentration im Wettkampf und das Stehen und Bewegen beim Abwurf der Kugeln sehr fordert und sehr nützlich ist. Fazit: Die 5 Kegler des heutigen Abends bitten euch alle: Erkennt diese Chance, sich in der Gruppe spielerisch weiter zu entwickeln. Praxistraining vom Feinsten! Lasst die Befürchtungen zu Hause und uns also das nächste Mal nicht so alleine mit den "Pudeln"!
Gut Holz! -rojo-
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