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Inhaltsverzeichnis

Erster Gerlinger Prothesen-Aktionstag am 30. September 2009

"Mit Bewegung in die Zukunft"

Unter diesem Motto erlebten wir auf der Gerlinger Schillerhöhe einen thematisch beeindruckenden Nachmittag, geboten vom Vital-Zentrum Sanitätshaus Glotz GmbH.
Dipl. Orthopädietechnikermeister Jochen Weigel behandelte die Themen Abschirmung elektromagnetischer Einflüsse, Linderung von Phantomschmerzen, Vorteile eines neuen Prothesenfußes.
Außendienstmitarbeiter Bernd Altkemper überzeugte mit seiner lebendigen Präsentation innovativer hochwertiger Schuhe mit einem praktischen Einhandschnürsystem.
Das alles verlief sehr interaktiv - Fragen - Antworten - Probieren. Anschließend lud Herr Altkemper als lizensierter Ampu-Nova-Trainer alle Besucher zu einem Nordic Walking Schnupperkurs ein.
Wir bedanken uns bei der Firma Glotz für die Mühe und die gründliche sowie kompetente Information über Themen, die uns alle berühren. Im Gegenzug laden wir interessierte Mitarbeiter des Hauses Glotz herzlich ein zum Besuch bzw. zur Teilnahme an unseren praxisbezogenen Abenden oder Unternehmungen in der SHG in Nürtingen. -rojo-

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Besuch bei der Firma Brillinger am 24. Oktober 2009

Prothesenmeeting

Die Bein-Prothesen "mit Praxiserfahrung" der SHG Mittlerer Neckar trafen sich mit den Tübinger Prothesen-"Embryonen" zu einem aufschlussreichen Nachmittag. Wir 13 Personen wurden freundlich willkommen geheißen durch den Chef des Hauses, Herrn Klaus Fischer. - Die beiden Referenten, Orthopädie-Technikermeister, gingen danach auf Einzelheiten der prothetischen
Bein- und Armversorgung ein. Herr Thomas Reinhardt, zuständig für die Leitung der Werkstatt und die Prothetik der unteren Extremitäten, sprach über Schäfte, Liner, elektronische Knielösungen, also vieles, was uns täglich beschäftigt. Hochinteressant war auch die Führung durch die verschiedenen Stationen der Werkstätten (z. B. Schuhtechnik, Armtechnik), die von Herrn Jochen Steil, Abteilungsleiter für Arm- und Silikontechnik, durchgeführt wurde. - Nach einer Stärkung mit Butterbrezeln, Gebäck und Getränken faszinierte uns die Demonstration der myoelektrischen Prothetik der oberen Extremitäten am Beispiel einer Handprothese durch Herrn Steil. - Wir bedanken uns herzlich für diesen praxisbezogenen Nachmittag! Eine Einladung von Herrn Reinhardt zum Testlaufen verschiedener elektronischer Kniegelenke noch im November nahmen wir dankend an. Was können wir tun? Wir laden interessierte Personen des Hauses Brillinger ein zu unserem Gruppenabend oder zu einer unserer Unternehmungen. -rojo-

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26.11.2009 Elektronik am Stumpf

Thema 1 des Prothesenträgers beim Gehen

Das elektronische Kniegelenk in der Anwendung - das Hauptthema, zu dem uns Herr Thomas Reinhardt von der Firma Brillinger, gemeinsam mit den Experten Herrn Marcus Stimpfig und Herrn Sven Jarmer eines technischen Außendienstes und Vertriebes, als Kunden und Interessenten, sowie Studierende und Fachkräfte am 26. November 2009 nach Tübingen eingeladen hatte.
Am Beispiel eines bewährten Gelenkkonzeptes demonstrierten und erläuterten Herr Reinhardt und Herr Stimpfig, beide hoch erfahrene Orthopädietechnikermeister mit jeweils außergewöhnlich hoher und langjähriger Kundenbetreuung, was in allen Einzelheiten passiert, wenn ein Gelenk individuell eingestellt wird, was alles abläuft in der Standphase, in der Schwungphase, was uns befreien kann von dem ständigen Denken nur an das Eine: die Prothese und die permanente Sturzgefahr! Prothese einfach mal vergessen, andere Gedanken zulassen und trotzdem senkrecht bleiben! Was alles trägt also dazu bei, einen natürlichen, gesunden und sicheren Schrittzyklus zu erreichen?
Aber neben diesem Theorieteil konnten wir als Amputierte auch die Elektronik am Stumpf praktisch testen. Zwei bekannte innovative Kniegelenk-Elektroniksysteme standen dafür vergleichsweise zur Verfügung. Auch konnten wir bereits während der Einstellungsphasen vor den anderen Anwesenden kraftvoll und konzentriert demonstrieren, wie wir damit zurecht kommen; wir hatten uns ja vorher entsprechend an leckeren belegten Brötchen und Butterbrezeln gestärkt. Besonders interessant waren die Yielding-Möglichkeiten an Treppen und im Firmengarten an schrägem Gelände.
Wir von der SHG Mittlerer Neckar in Nürtingen - Gabriele, Waldtraut, Roland, sowie Sybille und Stefanie als Fachkräfte von der Praxis für Physiotherapie Sybille Main - möchten uns für diesen informativen und praxisbezogenen Nachmittag und insgesamt auch für die hilfreiche Zusammenarbeit mit dem Hause Brillinger herzlichst bedanken!
-rojo-

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24.2.2010 Gewusst wie

In Tübingen zu Gast beim Schwäbischen Tagblatt

Die Zeitung weiss es, jetzt wissen's wir auch!
Stellen wir uns mal vor, eine SHG sucht neue Mitglieder, nicht nur in ihrem Ort. Dann würde also das Schwäbische Tagblatt in Tübingen nichts über eine SHG-Unternehmung in Nürtingen berichten. Also keiner außerhalb erfährt es. Warum? Weil die Regionalzeitungen nach dem "Lokalprinzip" arbeiten.
Angenommen aber, wir machen eine Aktion im Bereich Tübingen, Reutlingen, Mössingen oder Rottenburg, dann könnte ein Bericht im Schwäbischen Tagblatt erfolgen. Also nicht nur weiter entfernt denken, sondern auch handeln. Angenommen, wir kündigen bei der Zeitung eine Prothesenwanderung an, die zum Beispiel in Tübingen startet. Oder mal ganz konkret: Unsere für den 24. April bereits geplante Frühlingswanderung zum Römerstein im Kreis Reutlingen (siehe "Vorschau"). Vielleicht könnten wir auch Reutlinger dazu einladen. Dann wäre der Lokalbezug da und die Sache würde als Promotion in unserem Sinne funktionieren.
Diese wertvolle Information erhielten wir (Dieter und Roland) dankenswerterweise anlässlich eines Vortrages von Herrn Ulrich Janßen, Redakteur für Öffentlichkeitsarbeit, am Mittwoch, den 24. Februar. Auch eine Fülle weiterer interessanter Hinweise kamen zur Sprache. Aber grundsätzlich wichtig für unsere Unternehmungen ist diese praktikable Kooperationsmöglichkeit mit Redaktionen, welche uns vom Schwäbischen Tagblatt bewusst gemacht wurde.
-rojo-


27. März 2010 Amputation - mobil trotz Prothese

Aktionstag bei der Firma Hartlieb GmbH am 27. März 2010

Dieser Besuch in Göppingen stellte die sieben Teilnehmer der Selbsthilfegruppe (SHG) "Mittlerer Neckar" in Nürtingen (www.amputiert.org) hoch zufrieden. Wenn auch den "alten Hasen" vieles bereits bekannt war, so beeindruckte doch stark die permanente Weiterentwicklung der Prothetik und der unterschiedlichsten Hilfsmittel!
Dies zeigt deutlich, dass jemand mit Amputation sehr schnell von vielen für ihn hoch wichtigen Informationen und Möglichkeiten abgeschnitten ist, wenn er selbst irgendwo isoliert leben möchte, ohne SHG-Kontakt. Weil eben nur dort in der Gruppe alle wichtigen Erfahrungen und Tipps aktuell kommuniziert werden.
Deshalb soll dieser Bericht auch bezwecken, dass, ggf. mit Hilfe der Presse, weitere amputierte Menschen erreicht werden. Genau zu den gleichen Zielen - Ausbau und Aufbau neuer Selbsthilfegruppen / amputierte Menschen in Bewegung bringen / angepasste Versorgung ermöglichen - wie es die geplante Aktion "Bewegung hilft" (www.amputiert.net/bewegunghilft) beabsichtigt. Aktionstage dieser Art zeigen aktuelle Versorgungsmöglichkeiten auf; man kann sie in der Gruppe besprechen und für die Verbesserungen seines Alltags einplanen und anschaffen.
Die beinamputierten Teilnehmer des Aktionstages haben dazu zwei Fragen beantwortet:
Frage 1 - Was war heute für mich besonders wichtig?

  • "...dass es Prothesen mit Computer auch für Unterschenkel gibt..." -Albert-
  • "...das Neueste für meine Prothese und was dabei technisch machbar ist..." -Anne-
  • "...die enorm vielfältigen Entwicklungen, dass zum Beispiel Hydraulik und Pneumatik kombiniert wird oder dass eine Batterie 2 Jahre hält..." -Helmut-
  • "...die ganzen neuen Infos über die Prothesen..." -Karl-Heinz-
  • "...neue Möglichkeiten für Unterschenkelprothesen und der Werdegang der prothetischen Entwicklung war sehr beeindruckend für mich..." -Marlene-
  • "...aus der Frühzeit der Prothetik und die Weiterentwicklung bis zum heutigen Tag, die Technik der letzten 10 - 20 Jahre hat sich riesig entwickelt..." -Siegfried-

Frage 2 - Was verpassen andere amputierte Menschen, die keinen Kontakt zu einer SHG haben?

  • "...Betreuung, z.B. die Gehschule in der Physiotherapie (gemeinsames Training in der Praxis Sybille Main in Nürtingen)..." -Albert-
  • "...Austausch, Unternehmungen, Ansporn, nicht alleine zu Hause..." -Anne-
  • "...nicht alleine mit seinem Problem bleiben, es wird leichter, wenn man es mit anderen bespricht, Ratschläge, Kameradschaft, Kegeln und andere gemeinsame Unternehmungen, Gemeinsamkeit macht stark!..." -Helmut-
  • "...Lauftreffs, Kameradschaft..." -Karl-Heinz-
  • "...Austausch mit Gleichgesinnten, das tut mir gut, sprechen über Neuerungen, die Wanderungen, mal zum Pizza-Essen gehen zusammen..." -Marlene-
  • "...Erfahrungsaustausch, das reichhaltige Programm der Gruppe, Kontaktfreudigkeit ist wichtig, nicht alleine mit dem Problem bleiben..." -Siegfried-

Nun hoffen wir, dass es interessierte Leser dieses Beitrages gibt, die mal neugierig sind und bei uns reinschnuppern. Jeder ist immer willkommen! Alles ist ja freiwillig und soll ja auch Spaß machen und was bringen, wer will das eigentlich nicht?
-rojo-

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Mai 2010 Information, Innovation und Aktion

Orthopädie- und Reha-Technik Messe Leipzig 2010


Aus meiner Sicht war diese Messe eine große Sache! Ich war nur leider relativ kurz am Freitag und Samstag dabei und konnte längst nicht alles entdecken und überblicken. Der Bundesverband hatte gemeinsam mit der Zeitschrift HANDICAP einen Stand. Dort konnten Informationen, Materialien und Hefte weiter gegeben werden.

Einige Beispiele unter Vielen: Innovative Entwicklungen wurden demonstriert. Darbietungen Behinderter zu Pferde, mit Tischtennisschläger und per Crash-Rollstuhl zeigten, wie wenig Negatives von einer Behinderung bleibt, wenn man mit der richtigen Einstellung und Versorgung etwas Positives daraus macht. Ich bin schon gespannt auf den Messebericht im HANDICAP!

-rojo-




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24. Juli 10: Tag der offenen Tür in Göppingen

1 Jahr im neuen Orthopädie- und Reha-Fachzentrum Neckar/Fils! 80 Jahre in Göppingen!

Das Hartlieb Orthopädie- und Reha-Zentrum lädt von 10 bis 14 Uhr ein.
Hier einige Stichworte:

  • Hartlieb-Open-Air-Summer-Special "Bach to the 80th"
  • 20% auf Verkaufs-Lagerartikel, mit Ausnahme von Kassen- oder Kassenteilleistungen, nur solange der Vorrat reicht
  • Sommerfest und Open.Air-Life-Rock-Event mit der Band METROPOLICE
  • Für das leibliche Wohl sorgt HotDoxx, der Hot Dog-Profi
  • Bringen Sie auch Bekannte und Freunde mit

73073 Göppingen - Esslinger Straße 8 (Industriegebiet Ost) - 07161/91011-0 - www.hartlieb.de
Beim Lauftreff am 15. Juli erreichte uns diese Einladung. Bitte bei Gabi anmelden.
-rojo-

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Infoabend Villingen-Schwenningen 31. Juli 10

Motto: "Alle kommen und machen mit"

Für den Samstag, den 31.7.10 sind wir vom Orthopädie Vital Zentrum Piro GmbH zur Landesgartenschau und zu diesem Infoabend eingeladen worden.
"Als ein kleines Event werden um 14 Uhr Prominente aus Politik und Wirtschaft sowie Sportler aus unserer Region gegen Prothesenträger (Paralympicsteilnehmer) ein Basketballspiel austragen."
Ab 19 Uhr: Imbiss, Besichtigungsrundgang, Informationen über neueste Schafttechniken und Materialien.
"Die Kosten der Eintrittskarten für Sie und Ihre Mitglieder werden wir mit einer Pauschale übernehmen. Für die Begleitpersonen haben wir einen Flyer, aus dem Sie die Eintrittskosten entnehmen können, beigelegt."..."Wenn Sie bei uns im Schwarzwald übernachten möchten, so sind wir Ihnen gerne bei der Zimmersuche behilflich."
Sonstige Informationen:

  • Verbindliche namentliche Anmeldungen sollten bitte bis zum Donnerstag, den 24, Juni 10, an Gabi gegeben werden zwecks Eintritt in die Landesgartenschau.
  • Eintrittskarten werden uns anschließend zugeschickt.
  • Ankunft per PKW im Laufe des Vormittags direkt zur Landesgartenschau.
  • Im Laufe der Besichtigung den Stand PIRO finden.
  • 14.00 Uhr: Benefizspiel Amputierte Basketball.
  • 18.00 Uhr: Kleines Essen in der Firma, ggf. Besichtigung in kleinen Gruppen unter Führung der Meister.
  • Abfahrt nach Belieben.
  • Alle Flächen der Landesgartenschau und der Firma Orthopädie Vital Zentrum Piro GmbH sind rollstuhlgerecht.

-rojo-

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6.10.2010: Phantomschmerzen - was tun?

Der Vortrag von Herrn Dr. Milius (Schmerzliga), in Verbindung mit unserem Gruppenabend, sollte von uns allen besucht werden. Wenn möglich und sinnvoll, auch mit Gästen aus der zweibeinigen Liga. Vermutlich können Fragen auch ganz allgemein zum Thema Schmerzen an den Referenten gestellt werden. Wer jedoch als Amputierter bisher das Glück hatte, von Phantomschmerzen verschont worden zu sein, kann ja nicht wissen, ob das so bleiben wird. Beginn im Bürgerzentrum wie gewohnt um 19.00 Uhr.
-rojo-

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3.11.2010 Eichsfeld und Werrabergland

Gruppentreff mit Bildern am 3. November 2010

Bilder, Erkenntnisse und Ergebnisse von der Testwanderung zwischen Duderstadt und Treffurt, die im August und September 2010 über 20 Tage und 220 km stattgefunden hat. Eine Vorbereitung für die Aktion Bewegung hilft in 2011, die zwischen März und Juli über 100 Tage und 1000 km zu Fuß mit Oberschenkelprothese zurückgelegt werden soll. Ein Test, was ist machbar und möglich mit über 70 und trotz Prothese, wo ist es kritisch, was wird gebraucht, wenn man viele Kilometer mit Prothese gesund erwandern möchte. Was soll diese verrückte Idee, wer hat was davon, wird das denn nicht überfordern?

Jeder ist herzlich dazu eingeladen, selbst und mit Freunden, Bekannten oder Kollegen dabei zu sein.


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20.11.2010 Kirchheimer Veteranen

Am Samstag, 20. November 2010 im Kirchheimer Feuerwehrmuseum

Eine reichhaltige Sammlung von Fahrzeugveteranen, Uniformen, Werkzeugen, Urkunden und Vieles mehr - aus über 150 Jahren Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Kirchheim/Teck.

Albert Gienger bereitete diese Besichigung für uns vor.


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29.1.2011 Selbsthilfetag im Kreiskrankenhaus

"Zum Selbsthilfetag, der in Kooperation mit dem Pflegestützpunkt der Stadt Nürtingen am 29.01.2011 im KKH Nürtingen stattfinden wird, wird folgendes berichtet:

Über 25 Selbsthilfegruppen, Initiativen usw. haben sich angemeldet und sind dann mit einem Infostand vertreten. Da Frau Weichsel, Marketingleiterin des KKH Nürtingen, sehr beschäftigt war mit der Einweihung des Klinikums und dem Tag der offenen Tür am 20.11.2010, konnten noch keine
Details besprochen werden. Am 20.01.2011 werden Interessenten zu einem Treffen in den Bürgertreff eingeladen und können sich informieren."
(Abschrift aus dem Protokoll zur Sitzung des Forum Handicap vom 18.11 10)


Unsere SHG wird sich dort präsentieren. Dazu werden Bildmotive aus Aktionen gezeigt. Wir benötigen aktive Teilnehmer, die bereit sind, an unserem Stand auf Menschen zuzugehen und sich über unsere Möglichkeiten trotz Amputation zu unterhalten. Ziel ist, das allgemeine Verständnis zu unserer Situation zu verbreitern.
Einzelheiten zum Treffpunkt über Gabriele Gebelein.
-rojo-



Saison bei Sybille - 11/12

Ab Oktober heiße Stunden bei Sybille und Markus


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In der kühleren Jahreszeit will uns Sybille wieder ins Schwitzen bringen. Am 13. Oktober 2011 fanden sich sechs Trainingswillige in der Physiotherapie Sybille Main ein, um raffinierte Übungen durchzuführen.


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Es ist ja immer nur eine Stunde. Wie immer, in der Gruppe macht es Spaß! Im Barren wird ein spezzieller Parcours angelegt. Luftkissen und Airex werden von einer grünen Matte zugedeckt und unsere Füße tasten sich darüber.


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Konzentration ist bei jeder der Übungen erforderlich. Die Teppichfliesen widersetzen sich, wenn ich sie mit dem C-Leg nach vorn schieben will. Balance halten, wenn wir über die versetzte Reihe der roten Teppichstücke wanken!


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Nach dem Schwitzen, Stöhnen, Festklammern, und Kichern genießen wir zum Schluß noch unerwarteten guten Kuchen. Mal ganz im Ernst, unter diesen Umständen kommen wir an den künftigen Donnerstagen bestimmt wieder, Sybille!


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-rojo-



Fortbildungsveranstaltung am 19.11. 2011

CompetenceCenter Sozialer Dienst – AOK – Die Gesundheitskasse Neckar/Fils – AOK-Haus Esslingen

Vor rund 20 Funktionsträgern aus Selbsthilfegruppen des Raumes Neckar/Fils stellte Frau Rechtsanwältin Mitleger-Lehner aus München gruppenrelevante Rechtsthemen sehr anschaulich dar. Die Teilnehmer des Seminars beteiligten sich sehr rege mit ihren Fragen aus der Praxis. Insgesamt ging es um die rechtlichen Rahmenbedingungen von Selbsthilfegruppen. Zu Beginn stellte sich jeder kurz vor und nannte seine Erwartungen an das Seminar. Hier einige Notizen zu den Punkten, die behandelt wurden:

Verein oder „Gesellschaft des bürgerlichen Rechts“:
Während bei einem Verein alles streng geregelt ist, bestehen bei einer „GbR“ sehr einfache, unkomplizierte, ggf. formfreie Absicherungen und große Gestaltungsfreiheit. Schriftliches festzulegen ist nicht vorgeschrieben, aber doch zweckmäßig. Diesem Zusammenschluss Gleichgesinnter soll damit die Arbeit erleichtert werden, den Zweck der Gruppe zu erreichen.

Sachschäden, Personenschäden, Unfälle:
Hervorgehoben wurden die Haftpflichtversicherung, welche den Schaden eines Dritten ersetzt und die Unfallversicherung bei eigenen Verletzungen und Körperschäden. Wenn eine private Versicherung nicht greift, haben Funktionsträger die Möglichkeit, sich an die Ehrenamts-versicherungen der Bundesländer oder an die Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) zu wenden.

Rund ums KFZ:
Ein Leistungsträger im Dienste der SHG per Auto unterwegs, müsste auch hier die Punkte wie oben beachten.

Erfahrungsaustausch kontra Beratung:
Das Interesse Betroffener ist vorwiegend, neue Hilfestellung zu bekommen, und wo geht das besser als in einer SHG? Finden innerhalb der Gruppe oder für die Gruppe auch öffentlich Beratungen oder Empfehlungen statt, ist es wichtig gleich zu Beginn klarzustellen, dass man als Selbstbetroffener und aus persönlichen Erfahrungen spricht. „Bei mir hat das und das geholfen...“ ist auch ein Ausdruck der freien Meinungsäußerung, und deshalb rechtlich nicht angreifbar.

Die AOK Neckar/Fils bewirtete uns alle von Beginn an; jeder war also auch von dieser Seite her hoch zufrieden und konnte, neben den freundlich angebotenen Resten der Bewirtung, auch wichtige Hinweise in die Gruppen hinaustragen.
-rojo-


Vortrag Wundmanagment am 22. November 2011

Wundheilung ist problematischer als Vorsorge



Am Dienstag, dem 22.November 2011 fand ein interessanter Vortrag von Frau Astrid Probst über Wundmanagment und Wundpflege statt. Frau Probst hat in den Kreiskliniken Reutlingen die Leitung dieser Bereiche. Man merkte es ihr sofort an, sie hat Spaß an dieser Arbeit, denn sie wirkt sehr erfolgsorientiert und besitzt eine starke, vertrauenbildende Ausstrahlung.

Wir wurden konfrontiert mit Begriffen wie pAVK, Venöse Abflußstörung, KADI, DFS, Neuropathie, also es ging um venöse und arterielle Gefäßerkrankungen, Durchblutungsstörungen, Verkalkungen, Operationsmethoden, Diabetessymptome und -folgen. Wie zum Beispiel offene Beine, schwarze Zehen, Deformationen und jede Menge weiterer schlimmer Dinge. Wir sahen Bilder, die man nicht jeden Tag sehen möchte. Welche Ursachen führen wohl zu solchen Erkrankungen?

Oft ist es Bewegungsmangel und/oder diejenigen gelösten Stoffe in unserer Ernährung, die bei ihrem Transport durch unsere Blutgefäße hängen bleiben und diese verengen bzw. „verkalken“ können. Umleitungen wie Bypass oder Stent sind dann plötzliche Notbaumaßnahmen. Oder man leidet eben, wie so oft heutzutage, unter den Folgen der Diabetes.


Gerade Diabetes hängt zumeist mit der Ernährung zusammen. Wenn es aber oft durch die Ernährung oder den Mangel an Bewegung zu Erkrankungen kommt, ist doch die logische Folge, dass wir selbst es in der Hand haben, uns ausgewogen, hochwertig, und weitgehend ohne industiealisierte Produkte und natürlich zu ernähren sowie uns ausreichend zu bewegen. Gerade mit Prothese ist das besonders wichtig, denn unser Restbein wird außergewöhnlich belastet.

Bei diesem Vortrag wurde auch klar, dass zuallererst rechtzeitige Vorsorge eine gute Chance zur Verhinderung von leichteren und schweren Gesundheitsschäden bis hin zu weiteren Amputationen bietet.
-rojo-


Goslar, 3./4.Dez.12: Beirat der Selbsthilfegruppen gegründet

Kurzinfo:
Er dient als Bindeglied der künftigen Landesarbeitsgemeinschaften und dem Bundesverband mit dem Ziel effektiverer SHG-Arbeit. Sprecher: Hans-Dieter Vinerius, SHG Rheine; Stellvertreter Gerd Kästel, SHG Gera; Schriftführer Kerstin Schulz, SHG Augsburg. Näheres demnächst.
-rojo-


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