SHG Nt/Rückblick

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Inhaltsverzeichnis

Erste Wanderung am 2. Mai 2009

Die erste Wanderung der Selbsthilfegruppe war ein durchschlagender Erfolg. Die minutiöse Planung wurde von Roland Zahn erstellt, die Wanderroute bis ins Detail ausgearbeitet. Neben arm- und beinamputierten Mitgliedern der Selbsthilfegruppe waren eine Physiotherapeutin, zwei Orthopädietechniker und ein Rotkreuzler mit von der Partie. So konnte überhaupt nichts schiefgehen.

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Stadtlauf in Nürtingen am 8. Mai 2009

Als Vorprogramm zum Stadtlauf durften sich einige Selbsthilfegruppen im Zentrum von Nürtingen präsentieren. Wir waren mit einem Pavillon und einer starken Standbesatzung vertreten. Leider musste der Stand wegen eines heftigen Unwetters vorzeitig wieder abgebaut werden. Beim Stadtlauf wurden wir von Henry Treubert repräsentiert.

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Zweite Wanderung am 13. Juni 2009

Die zweite Wanderung der Selbsthilfegruppe war für alle Teilnehmer ein überaus motivierendes Erlebnis. Für die Planung der Wanderroute zeichnete wieder Roland Zahn verantwortlich.

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Hier gibt es mehr von der Wanderung (Bericht, Bilder, Routenplan) ....
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Dritte Wanderung am 29. August 2009

Materialschlacht am Volkmarsberg

Auf Einladung von Rita und Sepp stürmten wir an diesem herrlichen Tag den Volkmarsberg bei Oberkochen und anschließend die Köstlichkeiten aus Ritas Küche.


Bild:Wanderung (Skizze) 2009-08-29.JPG


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Bild:P1030720.JPG

Höhenrausch im Hohlweg

Vierte Wanderung am 19. September 2009

Bedeckter Himmel, diesige Stimmung, aber herrliche frische Luft, das waren etwa die ersten Eindrücke, als unser Start in das anfangs leicht ansteigende Autal hinaufführte. Es waren etwa 200 Höhenmeter, die, je höher wir kamen, immer interessanter, felsiger und unebener wurden. Der Waldweg wurde ein dunkler erdiger Hohlweg. Feuchter Felsenuntergrund, ausgespülte Rinnen; mit den Gehhilfen, den Walkingstöcken, musste man sicheren Halt finden, teils große Schritte machen, um den steinigen, immer steileren Anstieg zu bewältigen. Oben ein Felsendurchstich übermannshoch und dann plötzlich schon in weiten Wiesen am Ziegelhof. Rita und Sepp warteten hier bereits. - An der Ruine Reussenstein war leider nichts mit Aussicht. Die Sonne lugte zwar schon versuchsweise, wir befassten uns halt erstmal ausgiebig mit einer Freiluftmahlzeit auf dem Felsplateau neben der Ruine. - Durch beginnende Herbstfärbungen weiter Wälder gelangten wir dann am Grauen Stein in das Hasental oberhalb der Fils. Rita machte es auf schon gewohnte Weise: Mal fahren, mal gehen. Doch dann wurde der Rollstuhl von Dieter erobert - aus gutem Grund. Was soll man machen, wenn man einen "Schrumpfstumpf" hat und ein Rollstuhl ist greifbar? - Wir näherten uns bei inzwischen strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen dem Filsursprung. Dort hatte Walter schon mal fleißig Stecken geschnitzt und vorgearbeitet, auch Helmut und Marlene ergänzten jetzt unsere Runde, auf verwitterten und schiefen Holzbänken rund um eine perfekt eingeglühte Feuerstelle für unsere verschiedensten Wurst- und Fleischtypen. Gemütliche, entspannte Stunden, bis die Wanderung über insgesamt 9 km auf dem Fahrweg des oberen Filstales bei schönster Spätnachmittagsherbststimmung ausklang. -rojo-

Bild:Wanderung (Skizze) 2009-09-19.JPG

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Fünfte (Herbst-)Wanderung am 7. November 2009

Kalte Nasen in steifer Herbstbrise

Kein Regen, also falsche Versprechungen der Wetterfrösche! Bei zuerst klarem, sonnigen Wetter zogen wir gleich richtig los. Zwei Autos hatten wir strategisch postiert, für alle Fälle. Unser Senior Karl-Heinz, das erste Mal bei einer Wanderung dabei, und gleich vorneweg, man kam kaum nach. Wir änderten das Routenprogramm spontan und hielten durch den Ort Ochsenwang gleich entlang der Straße Richtung Weilheim, um in Ortsnähe zu bleiben. Am Rande des Randecker Maars gings steil links hoch zum Auchtert. Doch auf halber Höhe marschierten Heinz mit Karl-Heinz links bequem um den Berg, während wir mutig auf dem Wanderwiesenweg den Gipfel erklommen - 814 Meter. Die steife Briese, hier konnten wir sie zur Belohnung für den Aufstieg richtig genießen. Manch Kleidungsstück stellte sich als zu dünn heraus bei etwa 2° Celsius, Daniel spürte es deutlich. Auch Physiotherapeut Tim mit Partnerin konnten diese Witterung nicht recht erfreuen, sie mussten leider zu bald passen, um sich nicht zu erkälten. Taschentücher wurden gezückt. Aber ein erster schöner Blick hier oben zum Felsen des Breitensteins und zur Burg Teck. Diese vielen Motive hier, leider erwärmte sich ja weiter niemand fürs Fotografieren. Abstieg in eine Senke, um entlang des Bannwaldes am Albtrauf die Wanderung fortzusetzen. Doch Karl-Heinz mit bester Hälfte zog es nun nach halber Strecke verständlicherweise vor, die Krone zu überprüfen. Wir anderen mussten noch länger darben und neue Höhenmeter erneut gewinnen, diesmal auf lächerliche bequeme 812 Meter. Hier, auf den felsigen Grasflächen des Breitensteins kam uns nicht nur der Wind entgegen, sondern auch Marlene und Helmut. Die erwartete Aussicht: Blick zu den 3 Kaiserbergen Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen am nordöstlichen Horizont. Dort drüben gab es einen sonnigen Streifen mit darüberhängenden Regenschauern. Obwohl bei uns schon eine Weile der Himmel bedeckt war, wurden wir doch nicht beschauert. Die einzige Bank dieses Berges, eine ohne Bankgebühren, verführte uns zu kurzem Aufenthalt und Heinz zu allgemeinem wärmenden Umtrunk. Blick auf Bissingen zu unseren Füßen. Blick auch zur Teck, sehr nah jetzt zu sehen, gleich drüben an der Krone des nächsten Berghanges. Ach ja, Krone - unser nächstes Ziel, das wir eifrig absteigend bald erreichten. (Dachte da evtl jemand - warum sind wir nicht gleich hier geblieben!?) Nun wurde es richtig gemütlich! Wärme! Ein gemütlicher Gastraum! Bestellung und Erwartung lecker gefüllter Gläser und Teller! Fachsimpeleien, unser Experte für Prothetik konnte uns Interessantes erzählen.
Fazit: Nur etwa 4 Wanderkilometer, aber frische Reizwinde durchpusteten die Lungen. Erfrischende Eindrücke, die nicht alltäglich sind. Ein Wanderjahr ist damit nun vorüber, und wenn wir im Februar eine Winterwanderung machen, kann es danach erstmal nur wieder wärmer werden. Zufrieden fuhren wir zurück in die Niederungen des Alltags. -rojo-

Beschreibung und mehr Bilder ...
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13.2.2010 Pulverschnee - prothesengängig

Winterwanderung 6a am 13. Februar 2010

Die Zufahrt zur Kochenmühle, vereist! Erfolglose Versuche im Tal und von der Höhe. Vermutlich stimmungsgetrübte Rückfahrt.
So kam es, dass Thomas, Sergej und Roland nur in der Dreier-Prothesenrunde das gemütliche Stübchen in der Kochenmühle erprobten. Hausmacher lecker Leberwurst, Peitschenstecken, Radler, Altenundsoweiter herbes Bügelflaschenpils, edler Most! Dieser Test war überaus positiv! Bald waren die Bänke ringsum dicht gedrängt besetzt. Susi, die freundliche Wirtin routierte gekonnt. Wo kamen nur die vielen Leute her? Einfach durch den Schnee?

EINFACH war der Schnee! Keine unserer Befürchtungen trafen zu. Der festgetretene oder -gefahrene Schnee ließ keinen Kontakt zu den tieferen Eisschichten zu beim Laufen. Nach dem Start an der Burkhardtsmühle und dem Durchqueren der Holzlagerstätten gelangten wir auf den Wanderweg. Bequeme Fahrspuren. Der Pulverschnee in der Mitte konnte uns nicht ernsthaft ausbremsen, er ließ sich mit dem Prothesenbein leicht bewegen. So gelangten wir problemlos, 15 Minuten schneller als gedacht, an der Mühle an und dachten schon,
weil der Parkplatz noch leer war, wir hätten Dieter überholt. Leider nicht, weil - oben stehts schon.

Der Rückweg führte uns zuerst steil hoch zum (ehemaligen Bahn-)Damm auf der anderen Talseite. Auch das ging gut, langsam, aber Schritt für Schritt höher, entgegen der gut gemeinten Warnungen der Wirtin, welche uns doch ausreichend motivierten. Sehr schöne winterliche Blicke boten sich uns hier auf den unteren Talverlauf, auf den dicht weissbewaldeten Gegenhang und den sich windenden Bach. Ein Tag und ein Tal wie aus dem Bilderbuch! Deutlich war die Scheehöhe auf einer Aussichtsbank abzulesen. Unberührt, bis jetzt. Sergej und Thomas wollten gleich mal die Weichheit und Gemütlichkeit von 20 cm Schnee testen. Sehr erfolgreich für Thomas, weil er die Bank verfehlte und den Boden daneben prüfte. Doch die kühle Feuchtigkeit siegte, Prüfung schnell beendet. Eine andere Bank, aber wieso ohne Schnee drauf? Sergej glich das umgehend aus, indem er sie wieder sehr individuell beschneite.
Viel zu schnell erreichten wir wieder das Aichtal und stiegen vom Damm. Wir waren uns einig: Schade, dass es nicht jedem möglich war, diesen ungewöhnlichen Wintertag gemeinsam zu erleben (siehe Rubrik "Meinungen"/"Wanderungen")! Nun sind wir mal gespannt, wie das hier am 27. Februar (Winterwanderung 6b) aussehen wird.
-rojo-



27.2.2010 Winter ade - Wanderung oje

Unsere verschobene Winterwanderung 6b am 27.02.2010

Zwei mal 15 Minuten Talweg hin und her als Mini-Wandergenuss. In zwei mal fünf Metern An- und Rückmarsch zwischen Autotüre und Tischkante kulminierte die Wanderlust für diesmal.
Für einige unserer Freunde stand Wichtiges an: z.B. Urlaub oder Besuch der Freundin. Einige andere waren geplagt von Stumpfblasen und Bänderrissen, Muskelverärgerung und Stumpfblähungen, und trotzdem gaben wir alles, trotz Autoanreise, um den Tag gemeinsam genießen zu können.
Die unerwartet warme Vorfrühlingssonne verführte uns fünf Wanderer Marlene, Helmut, Roland, Susan und Dieter, vor der Kochenmühle am runden grünen Tisch hocken zu bleiben. Dort war es statt Wandertag eben eher eine Wandertagung mit diversen Wanderplänen, statt schattigen Waldlandschaften waren es sonnendurchflutete Gebirgslandschaften aus Eisbein mit sumpfigen Sauerkrautwiesen, mit ungarisch-urwüchsigen Bauernbratwurst-Felsformationen, weich einladenden Löwensenfkissen und hochaufragenden, gelb leuchtenden Bierkrugmonumenten. Die heutigen Fußblasen hielten sich also in Grenzen.
So hoffen wir, dass unsere Frühlingswanderung am Römerstein alle Hindernisse, Ängste und Frostgedanken verfliegen lässt, damit die Kurz- und Längerwanderer miteinander wieder zahlreich unterwegs sein können.
-rojo-

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24. April 2010 Frühling am Römerstein (7)

Das war die Vorschau:

Diese Wanderung können wir zur PR für die Aktion "Bewegung hilft" nutzen, weil sowieso geplant ist, über das Schwäbische Tagblatt andere amputierte Menschen aus dem Kreis Reutlingen, zusammen mit ihren Freunden, einzuladen. Dadurch werden die Ziele der Aktion unterstützt. www.amputiert.net/bewegunghilft.

Liebe Teilnehmer oder Mitwanderer aus dem Kreis Reutlingen!
Diese lockere Veranstaltung gibt Ihnen die Gelegenheit, einen zwanglosen Anschluss an viele für Sie unerwartete Möglichkeiten unserer Gruppe zu finden. Wir freuen uns sehr, wenn Sie mal dabei sein möchten und können! Bitte melden Sie sich an bei Gabi Gebelein, Telefon 07025/844599 oder E-Mail gg@shg.amputiert.org.
Wir wandern und wir grillen. Jeder nimmt an dem teil, was er will und kann. Unser Heinz stellt uns die Bergwachthütte zur Verfügung.
Von Reutlingen bzw. Bad Urach kommend, fahren Sie bitte auf der B 28 in Richtung Blaubeuren bis Gemeinde Römerstein, Ortsteil Böhringen. Biegen Sie dort bitte links auf die L 252 in Richtung Donnstetten ab, fahren durch Böhringen, nach etwa 3 km biegen Sie in einer Rechtskurve zum 3. linksseitigen beschilderten Römersteinparkplatz ein. Die Einfahrt ist ausserdem an einem Pfahl mit einem Luftballon gekennzeichnet. Bei Fragen unterwegs wählen Sie bitte die unten stehende Handynummer.
(Von Böhringen kommend ist die Bergwachthütte die nächste Einfahrt nach der Parkplatzeinfahrt links.)

Hinweise zur Wanderung bzw. zum Grillen
  • Nürtingen Abfahrt: 8.00 Uhr. Autobahn bis Ausfahrt Kirchheim/Teck. B 465 durch Lenningen, Albanstieg, bei Donnstetten Abzweigung nach rechts (nach Lift rechter Hand) in Richtung Bad Urach/Böhringen/Römerstein (L 252), bei Beginn von Linkskurve rechts auf Parkplatz - mit Luftballon markiert!).
  • Treffpunkt: Eintreffen bitte bis 9.00 Uhr, Römersteinparkplatz.
  • Start der Wanderung: Pünktlich 9.15 Uhr. Zum Nordrand Römerstein - zur Älbe 812 m (Anstieg etwa 25 m), mit Rundumblick über die Alb - kurzer Weg bei Landstraße - Waldanstieg zum Römerstein 872 m ("Bergtraining" etwa 70 m Anstieg plus ggf. Aussichtsturm) - Abstieg zum Parkplatz. Die Runde ist etwa 6,5 km kurz.
  • Grillen: Eintreffen zu beliebiger Zeit, möglichst bis gegen Mittag. Hütte der Bergwacht, Einfahrt östlich des Römersteinparkplatzes 100 m aufwärts und bei der Hütte parken. Bei Aussenfeuchtigkeit wird innen gegrillt! Grillmaterial bringt bitte jeder nach Belieben mit.
  • Ersatzparkplätze: Für Notfälle stellen wir an den 2 nächsten Parkplätzen in Richtung Böhringen je 1 Fahrzeug ab.
  • Wer nicht wandert: Ab morgens hat Anne die Hütte geöffnet. Dort sind Aussenplätze, oder auch der Aufenthalt innen ist möglich.
  • Nachmittag: Etwa ab 14 Uhr bis 15 Uhr treffen die Wanderer von ihrer Runde ein zur gemeinsamen Gefräßigkeit.
  • Wetter: Wir gehen natürlich davon aus, dass es gut ist oder zumindest passt.
  • Kleidung usw.: Bitte nach der Übergangszeit richten. Die Alb ist kühler als Nürtingen oder Reutlingen. Bitte besonders auf geeignetes Schuhwerk achten. Die wichtigste Mitnahme ist die Anti-Magenknurr-Ausrüstung mit ausreichend "Spülmittel" unterwegs. Und die gute Stimmung wie immer bitte nicht zu tief im Rucksack verstauen!


Unsere Frühlingswanderung (7) stellte alle zufrieden

ENDLICH!!! ist der Frühling da! Der seit langem schon festgelegte Termin hat wettermäßig genau gepasst. Klarer, blauer, wolkenfreier Himmel. Noch etwas kühle Luft hier oben, doch Heinz hatte gleich ein trinkbares Gegenmittel für den Start bereit.

Nun war es so, vom Parkplatz aus marschierten wir in 2 Gruppen los. Heinz, Jolanda mit ihrem Rollstuhl sowie Karl-Heinz, die es sich nicht nehmen lassen wollten, den Gipfel des Römersteins zu erklimmen. Oben standen zur verdienten Rast Bänke bereit. Wenn der Rollstuhl auch aufwärts geschoben werden musste, aber Halt geben konnte, so durfte Jolanda abwärts es sich bequem machen. Ich glaube, insgesamt eine bemerkenswerte Leistung auf einem schwierigen und steilen Weg.

Die 6 weiteren Wanderer, Elisabeth, Uschi ("aus Trochtelfinge"), Gabi, Markus, Markus und Roland stiegen zuerst nördlich um den bewaldeten Berghang herum und dann östlich, bis die Älbe in Sicht kam, ein Hügel mit erhoffter Aussicht und unser eigentliches Wanderziel. Die Bank dort oben war geöffnet, d.h. sie hatte sinnigerweise keine Sitzbretter, wir rasteten deswegen nicht aus, sondern rasteten einfach trotzdem. Wunderbare Kräftigung entstand durch die lobenswerten Mohnküchelchen mit Rumrosinchen von Elisabeth, die sich leider viel zu schnell verringerten. Wegen diesem Hochgenuss können wir leider nicht sagen, ob wir eine gute Aussicht hatten, das haben wir darüber einfach vergessen. Nur den Turm des Römersteins haben wir bemerkt (das bedeutet, eine Aussicht war offenbar vorhanden), den wir nun ebenfalls ansteuerten. Vorbei am Reiterhof, und schon bald zeigte der Berg unverhohlen seinen bekannt unangenehmen Charakter, er ging aufwärts. Da hatten wir nun grade erst den Winter hinter uns und schon wurden die Muskeln so unverschämt erneut wandermäßig in die Pflicht genommen. Auch wir belümmelten oben bereitwillig eine Bank, während 2 Unverzagte den Turm bestiegen. Der Abstieg führte uns schnell, auf der angenehmen Bergseite, zurück zum Parkplatz und kurz darauf trafen wir an der Bergwachthütte ein.
Dort war die Luft schon gefüllt mit leckeren Düften. Karl-Heinz hatte schon Freundschaft mit einem Bierfläschle geschlossen, vor der Hütte waren die Bänke besetzt, Marlene, Waldtraud, Helmut und David saßen nun auch dabei oder direkt an der Grillstelle. Heinz und Anne hatten alles vorzüglich vorbereitet, jeder fühlte sich wohl. Die Brutzelei entwickelte sich, Wurst und Fleisch wurden gewendet, die Mägen gefüllt und Sättigkeit erzeugt. Die Sonne brannte schon spürbar und manche rötliche Hautstelle erinnerte uns, auch wir sollten uns wenden.
Also wendeten wir uns der Hütte zu, innen standen schon Kaffeekannen und Kuchenteller bereit, jeweils gefüllt. Als ob wir lange nichts gefuttert hätten, aber die Füllungen nahmen ab. Was eindeutig für die Qualität und die Gemütlichkeit sprach.

Ein herrlicher Tag, sinnvolle Anforderungen in frischer Luft und schöner Alblandschaft, tolles Plätzle, super Stimmung, ausreichend Bewegung ganz nach Wunsch, alles für Durst und Appetit, nette Unterhaltungen, perfekte, freundliche Gastgeber - einen herzlichen Dank an Anne und Heinz für ihre Mühe mit der Bereitstellung und gelungenen Organisation!
Wann werden wir wieder wandern? Am 5. Mai werden wir darüber sprechen.
-rojo-


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30.10.2010 Herbstbesuch bei Rita

Ostalb - Itzelberger See - Miniwanderung am 30. Oktober 2010



Kirchheim/Teck: Marlene, Helmut, Roland, Jürgen, Elisabeth und Karl-Heinz sind rechtzeitig am Start. Die Anfahrt nach Itzelberg über die Autobahn mit 2 Fahrzeugen geht problemlos. Bald stehen wir am Seeufer gemeinsam mit Rita, Sepp, Gerhardt, sowie Albert mit Ute, Ritas netten, hilfreichen Nachbarn.

Rita im Rollstuhl ist nicht die einzige Wanderfahrerin. Helmut lässt seinen schicken "Elektroporsche" aus der Heckklappe ausfahren. Unterwegs wird dieses entlastende Transportmittel auch gern von Marlene und Karl-Heinz genutzt. Auf diese Art können auch Wanderstrecken mittlerer Länge und Schwierigkeit für alle gemeinsam leichter bewältigt und erlebbar werden.

In einer sachten Herbstsonne geht es gemütlich am See und an der sauberen, klaren Brenz entlang. In Königsbronn zum Brenztopf. Hier haben die Forellen wohl besseres Wasser als mancher von uns aus dem Wasserhahn.
Königsbronn hat nicht nur eine sehr schöne Klosteranlage. Wie es sich gehört, ist auch eine Klosterbrauerei-Gaststätte dabei.
Und unsere Truppe hat auch den passenden Durst und Hunger angewandert. Doch bereits nach dem Leeren aller Gläser und Teller ist schon das nächste Ziel im Gespräch - in Itzelberg gibt es ein schönes Cafe am See! Eigentümlich, wurde denn hier niemand satt außer mir?

Durch den Ort Königsbronn gehen wir also wieder zurück, wir kommen dabei ans andere Seeufer. Meiner Meinung nach reichen 1,5 km nicht zu einer vollständigen Verdauung aus. So kommt es, dass wir mit leuchtenden Augen Kuchen- und Torten-Kaffeegemisch die noch vorhandene Bauchfüllung aufwerten und anreichern. Selbst ich habe den Eindruck, dass mein Magen irgendwo noch eine kleine Lücke für mein großes Käse/Rhabarberkuchenstück zurechtgerückt hat (wie ich das bei Kuchen bei ihm kenne).

Der restliche Seeuferweg, und die Autos sind schon wieder in Sicht. Alle sind zufrieden mit diesem Treffen und dem angenehmen Wetter. Vor allem sind wir darüber sehr froh, dass Rita ihre schwierige Problembewältigung so gut im Griff und in ihrem Sepp die ideale Unterstützung hat. Von uns allen herzlichen Dank für diese Besuchsgelegenheit und das Dabeisein unserer Oberkochener Freunde mit der Hoffnung auf eine Wiederholung.
-rojo-





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22.1.2011 Bürgersee-Treff

Samstag 22. Januar 2011 - 13:30 Uhr

Gruß von Gabi! Wir machen einen Spaziergang und kehren dann ein, bisschen Kaffeetrinken oder was... Es geht um die Besprechung wegen dem Selbsthilfetag am 29. Januar 2011 im Klinikum Nürtingen. Bitte kommt alle!
-rojo-

Ergebnisse der Vorbesprechung

Bevor wir unseren gemütlichen Tisch in der Gaststätte eroberten, gab es noch einen frischen Abstecher zur Oberkante der Seenplatte. Bei etwa -1° Celsius tankten wir abgekühlten Sauerstoff, bis das allgemeine Frösteln die Umkehr verursachte.

Der Selbsthilfetag ist in diesem Falle eine Präsentation der Arbeit von 30 Selbsthilfegruppen im Gebiet Nürtingen. Informationen zu ihrem Zweck, ihren Zielen, ihrer Arbeit, ihrer Problematik. Das Klinikum bietet einen sinnvollen Rahmen dazu. Im Foyer ist der geeignete zentrale Platz, um die erforderliche Aufmerksamkeit zu erreichen. Über Gespräche an den betreffenden Tischen der einzelnen Gruppen können Passanten Näheres und sicher auch vieles Unerwartete erfahren.
Unsere Aufbauzeit für den Stand beginnt 9:00 Uhr am Samstag, den 29. Januar 2011. Der Dauer der Präsentation ist von 10:00 bis 16:00 Uhr.

Unsere Hauptaufgabe dabei ist sicherlich vor allem aktiv das Gespräch mit Leuten zu suchen. Schließlich weiß man ja nie, welche Kontakte zu anderen Amputierten daraus entstehen können. Für den Betreffenden und für uns als Gruppe wäre das dann der Idealfall. Unterstützt wird unsere Anwesenheit durch Flyer, das SHG-Banner, Werbeartikel, durch eine SHG-Bildfolge am Fernseh-Bildschirm. Je mehr von uns diese Arbeit aktiv unterstützen, um so leichter wird Verständnis gegenüber unseren veränderten Lebensumständen entstehen oder werden andere Erfolge ermöglicht. -rojo-




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5.2.2011 "Schnee oder kein Schnee, das ist hier die Frage...!"

Vorschau Winterwanderung am 5. Februar 2011

Aus den Erfahrungen vom 13. Februar 2010 im Siebenmühlental geht klar hervor, dass eine Winterwanderung viel schöner als zu schwierig ist!

Dass man eigene Erfahrungen sammeln kann, wie man sich bei einer plötzlich niederschlagenden Schneewolke mit der Prothese verhalten kann, ohne erst das nächste Tauwetter abwarten zu müssen.

Was hatte uns kürzlich der Wirt an den Bürgerseen gesagt? "...Wir sind immer da...!"

Treffen wir uns doch einfach am Parkplatz Bürgerseen, 10 Uhr, am Samstag, den 5. Februar.

Drei Möglichkeiten haben wir, weil JEDER dabei sein kann:
1. Die gewohnte kleine Seerunde des Lauftreffs.
2. Oder eine größere kleine Runde durch den Talwald.
3. Oder man bahnt sich den Weg über den Parkplatz und kämpft sich gleich zur Lokaltüre durch (der Vorteil des dritten Punktes sollte jedem einleuchten). Bzw. alles gleichzeitig oder nacheinander!
Bitte keine Sommerkleidung und -schuhe; jeder sollte irgendwelche Stöcke oder Gehhilfen dabei haben.
Bitte die Teilnahme bei Gabi oder mir anmelden, damit wir am Treffpunkt Bescheid wissen, wer noch kommt oder unschönere Dinge vorhat.
Fröhliches Schneetreiben wünscht
-rojo-


Tag 100 - Bewegung hilft - Wanderung 8

Gemeinsam von Kohlberg nach Roßdorf

Die Verkehrsverbindung von Bad Urach nach Kohlberg ist so super, dass ich "lediglich" 1-2 Stunden eher aufstehen müsste. Dort ist Start für die heutige 8. Gruppenwanderung mit unserer Selbsthilfegruppe. Wer kommt mit? Ich jedenfalls habe die Absicht mitzugehen und werde als siebtes Gepäckstück dort eintreffen.
8:45 am Treffpunkt Tischardter Straße. Elisabeth, Anne und Heinz sind schon da. Susan und Dieter kommen bis 9 Uhr. Heinz will vor dem Bewegen noch mit seinem Lebenselexier der Grundversorgung an Kirsch- und Schlehenlikör herausrücken. Es stellt sich aber heraus, dass die Schwankungsbreite nicht zunimmt.

Unser Zwischenziel ist Tischardt. Wir erreichen es durch Wald und Wiesen. Einzige Herausforderung ist der Anstieg durch den Ort. Schon am Waldrand, nein, bereits vorher, wird der Ruf nach Grundversorgung laut. Aber doch ziemlich leise.

Da steht ja auch eine Bank. Fassungsvermögen bei Körperkontakt drei Persönchen. "Da nehmen wir noch eine Palette zum Hinsetzen", sagt Heinz zu dem Palettenstapel. Dann sitzen und stehen wir doch um die Bank, essen, freuen uns über die Sonne und dass Heinz seine Plastikbecher verteilt und geheimnisvolle Flaschen zückt.
Als wir in den Wald hineinwandern, hat die Schwankungsbreite nicht zugenommen. Ein kurzer Pfad zuerst, dann haben wir breite Waldwege unter den Prothesen.
Unser Weltmeister Henry mit der attraktiven Sportprothese wandert heute das erste Mal mit. Unser Präsident Dieter ist erfreulicherweise neuerdings ohne Schaftproblem und deshalb auch dabei. Susan, seine Frau, war auch schon bei unserer ersten Wanderung dabei und hatte damals Wiederholung gefordert. Anne mit ihrer Unterschenkelprothese sieht man ihr Handicap überhaupt nicht an und sie läuft wunderbar. Heinz gibt ihr tolle Unterstützung und ist immer gern dabei. Elisabeth hat heute die Vertretungsfunktion für ihren Karl-Heinz, der so lange nicht wandern kann und lieber zu Hause eine kleine Runde macht.

Ganz klar, die Abzweigung nach rechts verpasse ich bei der Unterhaltung. Als wir den Waldrand erreichen, merkt es jemand und wir beschließen eine Korrektur zurück. Und wir stellen fest, wir sind unerwartet schnell in der Nähe von Roßdorf. Die etwa 6 bis 7 Kilometer haben uns nicht ausgepowert. Die Tour war einfach zu einfach! Wir wandern ja hoffentlich wieder gemeinsam.

An einer Weggabelung liegen große, dicke Stämme. Noch einmal Rast. Auch hier ist Gelegenheit für ein Gruppenbild mit Bäumen. Der restliche Weg zum abgestellten Auto von Dieter ist bald zurückgelegt.
Verabschiedung, aber nur bis 17 Uhr. Dann treffen wir uns bei Sybille, um dort die Bilder der Wanderung anzuschauen. Vorher laufe ich noch bis Raidwangen. Anne und Heinz holen mich nach Nürtingen ab.
-rojo-


Sommerwanderung (9) mit Grillen am 17.09.2011

...dem Sommer noch paar Würste opfern!

Besser als gedacht! Nach der kürzlich verregneten Grill- und Wanderungsverschiebung im Goldersbachtal. Holen wir das nach? Meine Würstchen wurden erstmal auch ohne Grillen leer. Diesmal bot uns der Sommer einen seiner schönen Tage. Angenehme Luft, ohne Schweißperlen, mit paar gelbblättrigen Andeutungen von Herbst - die Folge war eine Gruppenbeteiligung an frischer Luft wie noch nie! Insgesamt 25 Personen! Nicht, dass wir vollzählig gewesen wären, aber immerhin! Die bildhafte Darstellung unserer SHG könnte nun vielleicht gelingen.
Doch vorher trafen sich die "Früheraufsteher" zur kurzen Morgenwanderung auf dem Bürgerseeparkplatz. Fünf Antibewegungsmuffel zogen auf noch etwas feuchtem Boden, aber in klarer Luft, am Waldrand zum Flugplatz entlang. Bis zur Waldecke, wo bereits die Umrundung des Flugplatzes begann. Parallel ging es hinter der Landewiese wieder zurück. Wie immer tat die Bewegung gut, auch wenn es nur eine Spazierwanderung war. Sie erzeugte den bereits programmierten Würstchenappetiet.

Bevor wir wieder ins Tal abstiegen, faszinierten uns einige geheimnisvolle schwere, orangene Kugeln - was da wohl drin ist? Der Test zu Hause wird es zeigen. Dann senkten wir uns den Hang hinunter und trafen genau richtig auf unsere athmosphärisch eingestimmte Grillstelle, wo die Grillfans schon zündelten, um uns gnadenlos systematisch einzuräuchern.

Heinz hatte gut vorbereitet. Gabi und Helmut hatten die Gruppenkasse gelockert und Grillmaterial besorgt. Ein paar Pustungen brauchten die anfänglich noch müden Flämmchen, die dann auch mit Anzünderunterstützung richtig munter wurden. Dann bräunten die Würste, der Rauch durchzog wie geplant unaufhaltsam unser aller Kleidung, der Senf quetschte, die Stimmung stieg mit jeder Kaubewegung.

Viele Variationen von Gesprächen zwischen den Teilnehmern. Gemeinsam in Ruhe miteinander reden können, bei einer günstigen und angenehmen Gelegenheit, ist ja ein zentraler Vorteil einer Gruppe. Selbst bei den spontanen Treffen nach einem Gruppenabend funktioniert das nicht so wie bei einer verräucherten Frischluft-Aktion.

Je zeitlich dichter unsere Unternehmungen sind, um so besser der Gruppenzusammenhalt, die Verarbeitung der eigenen Situation, das Verständnis für die Problemlage anderer und einiges mehr. Der wichtigste Kitt dafür ist vermutlich, dass es einfach Spass macht! Also, hoffen wir zukünftig auf weiterhin so gute Beteiligung bei allem was wir tun werden.

Oft wurden die Plätze gewechselt. Man redete mal mit diesem und jenem. Das Grillen selbst nahmen zumeist Anne und Heinz in die Hand. Einige unternahmen dann auch mal eine Runde um den unteren Bürgersee. Schön, dass Sybille und Markus, unsere Physiotherapeuten, auch wieder dabei sein konnten.

Unser Nachbar, ein Vater, der sich mit seinen Kindern ebenfalls hier aufhielt, drückte für dieses Bild fast unaufhörlich auf den Auslöser der Camera, als wir uns ganz locker und natürlich so gruppiert hatten, dass keiner den anderen verdeckte. Über 20 Bildalternativen führten zu drei geeigneten Bildern, von denen das beste hier gezeigt ist. Vielleicht nehmen wir es als Kopfbild auf unserer neuen eigenen SHG-Webside.

Schön, dass unsere Gruppe Wachstum zeigt! So haben wir relativ neue oder erstmalige Teilnehmer an unseren Aktivitäten. Ich glaube, wir können uns sicher sein, dass es JEDEM gefallen hat. Mit dem Kuchen wurden zudem die letzten Genußgipfel erklommen und so strömte auf dem Heimweg die Zufriedenheit aus allen Gesichtern.

Es war ein super Grillfest. Lange schon hatten wir keine solche Gelegenheit zusammen. Das wurde deshalb auch zu einem Bilderfest. Aktuelle Fotos von den meisten von uns, hier sind wir alle ziemlich gut drauf. Nur das Gruppenbild, da sind wir richtig verkleinert. Das Bild wurde extra von links nach rechts a u s e i n a n d e r g e z o g e n, damit wir auch alle draufpassen!

Damit unsere neuen Freunde ebenfalls unsere Namen im Überblick haben, sind hier alle aufgeführt. Linke Bank (von links nach rechts): Christa, Rolf, Helmut, Sybille, Markus K.; stehend: Roland, Gabi; hintere Bank: Susan, Dieter, Heinz, dahinter Anne stehend, Angelika mit Kindern; rechte Bank: Hans, Eva, Markus E., Renate, Thomas, Jürgen; vordere Bank: Thomas, Karl-Heinz, Elisabeth, Albert.

-rojo-













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SHG Mittlerer Neckar
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