SHG Nt/Wanderung20090502
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Selbsthilfegruppe für Menschen mit Arm- oder Beinamputation sowie für deren Angehörige im Gebiet Mittlerer Neckar
Erste Wanderung am 2. Mai 2009
Die erste Wanderung der Selbsthilfegruppe war ein durchschlagender Erfolg. Die minutiöse Planung wurde von Roland Zahn erstellt, die Wanderroute bis ins Detail ausgearbeitet. Neben arm- und beinamputierten Mitgliedern der Selbsthilfegruppe waren eine Physiotherapeutin, zwei Orthopädietechniker und ein Rotkreuzler mit von der Partie. So konnte überhaupt nichts schiefgehen. Die nächste Wanderung ist bereits in Vorbereitung.
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| Bergauf, bergab - dazwischen bei bestem Wetter und perfekter Frühlingsstimmung ging es über die Höhen der Mittleren Alb. So wollten es die Nürtinger Arm-und Beinamputierten samt Anhang und Freunden haben. Unter fachkundiger Begleitung der Experten führte die Prothesen-Wanderung zunächst vom Rathaus in Gomadingen (S) nach Dottingen (M). Die vermeintlich schwierigste Herausforderung: Der Anstieg. Belohnt wurden alle für diese Leistung mit herrlichen Ausblicken, blühenden Schlehenhecken und dem Erlebnis des erwachenden Frühlingswaldes. |
Die ausgedehnte Mittagspause mit reichhaltiger und vorzüglicher Verpflegung stellte alle Wanderer genüsslich zufrieden. Danach ging es gemächlich weiter in Richtung Seeburger Tal. Immer kommt das "Dicke Ende" am Schluß. Meistens bevorzugt man ja das Bergab dem Bergauf; diesmal jedoch kam es anders: Steil, serpentinig, schlierig, rutschig, schlüpfrig, steinig, geröllig, rillig, wurzlig - eine exquisite Herausforderung an mechanische oder elektronische Gelenke. Jeder schaffte es ohne die Hosenbodentechnik (sogar die zwei- und vollbeinigen Teilnehmer!), das Ziel in Seeburg (Z) nach ca. 10 Kilometern zu erreichen. Ergebnis: Wohlige Müdigkeit sowie die Frage: "Wann wandern wir wieder?" (Rojo)
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